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Holzindustrie legt Landesregierung umfassendes Forderungspaket vor

Beim „Holzgipfel“ standen aktuelle Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel, Energieversorgung sowie Aus- und Weiterbildung im Fokus. Branchenvertreter aus der Holzindustrie legten ein umfassendes Forderungspaket vor.

Lackner, Zechner, Eibinger-Miedl, Seitinger (v.l.)
© Foto Fischer Holzgipfel 2021: Lackner, Zechner, Eibinger-Miedl, Seitinger (v.l.)

Beim traditionellen „Holzgipfel“, der alle zwei Jahre über die Bühne geht, standen  die „heißen Eisen“ der Branche auf der Agenda. Die Spitze der Fachgruppe Holzindustrie traf dazu auf Vertreter der Landesregierung mit den Landesräten Barbara Eibinger-Miedl, Johann Seitinger und Ursula Lackner. Diskutiert wurde nicht nur der akute Arbeitskräftemangel, sondern auch die kostenintensive Energieversorgung sowie die Sanierung der Landesstraßen und die Forcierung des Breitbandausbaues.

Fachgruppenobfrau Monika Zechner verwies auf die Wertschöpfungseffekte durch die steirische Holzindustrie: „Die 220 Betriebe in der Holzindustrie – von Traditionssägemanufakturen bis zu großen Konzernen – sichern 6.000 Jobs. Mit einer Wertschöpfung von 1,1 Milliarden Euro leisten wir einen wichtigen Beitrag für die steirische Wirtschaft.“ Um diesen Wirtschaftsmotor auch in Zukunft am Laufen zu halten, präsentierten die Branchenvertreter – neben Fachgruppenobfrau Monika Zechner auch Manfred Gaulhofer, Vinzenz Raith und Manfred Steinwiedder – einen umfassenden Forderungskatalog:


Forderungen

  1. Breite Fachkräfteoffensive: Es fehlen Mitarbeiter aller Ausbildungsstufen
  2. Faire Rahmenbedingungen: Diese müssen für die Holzindustrie nicht nur im Hinblick auf die CO2-Bepreisung und den Ausstieg aus fossilen Energieträgern geschaffen werden, sondern auch in puncto Energieversorgung. Mit einem Mehrpreis von aktuell 26 Prozent ist die Steiermark derzeit massiv benachteiligt.
  3. Zugang zum Holz gewährleisten: Die drohende so genannte „Außernutzung-Stellung“ von Wäldern würde den Zugang zum Holz stark einschränken.
  4. Breitbandausbau forcieren: Ein Ausbau ist gerade für die dezentralen Betriebe essenziell, eine rasche Forcierung sichert die Digitalisierung der Holzindustrie.
  5. Rasche Sanierung der Landesstraßen: Nur ein saniertes Straßen- und Brückennetz sichert die periphere Erreichbarkeit des Rohstoffproduzenten Wald


„All diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Standort langfristig abzusichern. Aufgrund des guten Gesprächsklimas mit der Landesregierung bin ich zuversichtlich, dass der Gipfel Früchte tragen und konkrete Ergebnisse bringen wird“, zeigt sich Zechner optimistisch und hofft im Sinne der Branche auf breite Unterstützung durch die Landespolitik.




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