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Hier ticken die Uhren seit 100 Jahren

Von der Taschenuhr zur Smart-Watch – der Lieze­ner Juwelier und Uhrmacher Binder verkauft Uhren und Schmuck seit 1919.

Das Familienunternehmen anno dazumal: Franz, Anna und Helen Binder im Jahr 1953.
© Binder Das Familienunternehmen anno dazumal: Franz, Anna und Helen Binder im Jahr 1953.

Als Franz Binder, ein 24-Jähriger, der gerade noch in der kaiserlichen Armee an den Fronten des Isonzo gedient hatte, am 8. November 1919 ein Uhrmachergewerbe in Liezen anmeldete, wurde der Grundstein für eine hundertjährige Firmengeschichte gelegt: Aus einem kleinen Geschäft in Binders Heimathaus wurde ein renommiertes Familienunternehmen, das nicht nur mit dem Verkauf von Uhren und Schmuck, sondern auch aufgrund einer eigenen Uhrmacherwerkstätte auf sich aufmerksam macht.

In den vergangenen 100 Jahren hat sich natürlich sehr vieles verändert. „Während Uhren früher vor allem ihre Funktion erfüllen mussten, dienen sie heute oft als Prestigeobjekt – die Markenabhängigkeit hat stark zugenommen“, betont Geschäftsführer Heinz Michalka.

Mitbewerb sinkt

Auch die Erfindung von Smartphones sorgte für einen Umbruch in der Branche. „Früher war es beispielsweise üblich, Firmlingen eine Uhr zu schenken – das kommt heute nur noch selten vor“, so Michalka. Ein Grund dafür, warum der Mitbewerb in den vergangenen Jahren nach und nach schrumpfte. Trotzdem ist es dem Juwelier und Uhrenmacher gelungen, dem rauen wirtschaftlichen Wind Paroli zu bieten. „Aufgrund unserer hauseigenen Uhrmacherwerkstätte konnten wir uns immer vom Mitbewerb abheben. Außerdem sind wir mit einem Labor für Edelsteinuntersuchungen und einer CNC-Maschine für komplexe Gravuraufträge ausgestattet und bieten auch Smart-Watches der finnischen Sportuhrenmarke Suunto“, so Michalka, der zusammen mit seiner Schwester Lisa das Familienunternehmen führt.

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