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Hersteller 2016: Zwei „Oscars“ gehen an Legero

Bester Schuhhersteller des Jahres 2016 in Österreich und in Deutschland: Legero wurde innerhalb weniger Tage gleich doppelt geehrt. 

„Bester Hersteller des Jahres 2016“: Über diese Worte konnte sich das steirische Schuh-Urgestein Legero dieser Tage gleich zweimal freuen. Denn nicht nur der deutsche „Schuhkurier-Award“ – sozusagen der „Oscar“ der Branche –, sondern auch die nicht minder prestigeträchtige Auszeichnung zum besten Schuhhersteller Österreichs durch den WKÖ-Fachverband konnte das Unternehmen binnen weniger Tage entgegennehmen. Nachgefragt bei Geschäftsführer Rudolf Hampl zeigt sich, dass dieser Erfolg keine Einzelleistung ist: „Diese großen Preise sind ein Erfolg des ganzen Teams. Hier in Graz sind wir rund 150 Leute, und allesamt sind wir Schuhmacher aus Leidenschaft.“

Ja – die Betonung liegt bei Hampl ganz bewusst auf dem heutzutage im industriellen Sektor mitunter befremdlich anmutenden Wort Schuhmacher, „denn hier steckt weit mehr Handarbeit drin, als landläufig vermutet wird“.

Nachhaltig erfolgreich

Was ebenso in den vier Marken des Unternehmens (s. Box) steckt, ist ein starker Trend zur Nachhaltigkeit. Mit Vios setzte der Schuhfabrikant vor vier Jahren europaweit einen Meilenstein, der sich der Entwicklung von biologisch abbaubaren und nachhaltigen Schuhen verschrieben hat. „Die Errungenschaften von Vios fließen auch sukzessive in unsere anderen Marken ein“, erzählt Hampl und beschreibt damit, wie es das Unternehmen schafft, sich im doch schwierigen Marktumfeld so gut zu behaupten. „Ebenso sollte man sich als Unternehmer immer vor Augen halten, dass anstrengende Zeiten immer auch Chancen bergen “, gibt Hampl ein weiteres „Erfolgsgeheimnis“ preis. Und er erzählt auch, wohin die Reise gehen wird: „Wir sind bei den Kinderschuhen mit Superfit bereits Marktführer in Europa. Wenn Sie mich fragen, wo wir in drei bis fünf Jahren sein wollen, ist die Antwort: Auch mit unseren anderen Marken diese Position erreicht zu haben.“

Ein Ziel, das sich auf Produktionsmenge und Umsatz höchst positiv auswirken werde, unterstreicht Hampl. Mehr als fünf Millionen Paar Legero- und Superfit-Schuhe waren es im Vorjahr, die das Unternehmen produziert und damit rund 150 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Für dieses Jahr erwartet Hampl, diese Zahlen zu überbieten: „Es läuft gut, was aber nicht heißt, dass man sich auf Erfolgen ausruhen darf. Aktuell sind wir deshalb dabei, das Unternehmen zu digitialisieren. Der nächste Schritt wird eine eigene Businessunit sein.“ 

Zum Unternehmen

Die Legero-Gruppe (Hauptsitz in Graz) umfasst vier Marken: Legero, Superfit und Vios (alle in Graz) sowie Think! (in Kopfing). Mit 850 Mitarbeitern setzte Legero zuletzt 150 Millionen Euro um.

www.legero.at


Von Veronika Pranger (Steirische Wirtschaft), 

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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