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Herk zu Registrierkassen-Debatte: "Gleiches Recht für alle!"

Eine einseitige Anhebung der Umsatzgrenze für Vereine und Einsatzorganisationen kommt für uns nicht in Frage.

Von einem „nachvollziehbaren Ärger“ der Vereine und Einsatzorganisationen bezüglich der Registrierkassen-Einführung spricht WKO Steiermark Präsident Josef Herk. „Wir haben seit jeher die Verhältnismäßigkeit kritisiert und diese vor dem Verfassungsgerichtshof auch bekämpft. Denn 15.000 Euro Jahresumsatz sind aus unserer Sicht eine deutlich zu niedrige Grenze für die Registrierkassenpflicht, da die Steuerpflicht ja bekanntlich erst ab 11.000 Euro Jahresgewinn beginnt.“ Wer mit so wenig Umsatz tatsächlich so viel Gewinn erzielt, sei ein Anwärter für den „Wirtschafts-Oscar“, so Herk weiter. „Wer keine Steuern schuldet, kann auch keine hinterziehen.“

 

In der aktuellen Diskussion dürfe aber nicht mit zweierlei Maß gemessen werden. „Eine einseitige Anhebung der Umsatzgrenze für Vereine und Einsatzorganisationen kommt für uns nicht in Frage. Wir fordern ,fair play‘ und gleiches Recht für alle. Setzen wir uns gemeinsame eine allgemeinsame Anhebung der Umsatzgrenzen ein, die auf jeden Fall sinnvoll ist“, so Herk abschließend.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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