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Herk zu 1700 Euro Mindestlohn: "Reden wir darüber, ABER ..."

... reden wir auch über die vielen anderen offenen Baustellen in der Sozialpartnerschaft“, fordert Herk anlässlich der Aktionswoche der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft macht für einen neuen gesetzlichen Mindestlohn in der Höhe von 1.700 Euro mobil. Ein Mindestlohn, der für 82 Prozent der Vollzeitbeschäftigten laut AK bereits Realität ist, bei vielen weiteren sorgen soziale Transfers für ein Übertreffen dieser Grenze. „Jede weitere Erhöhung würde hier auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit gehen. Zahlreiche Branchen wären mit einer solchen Anhebung nicht lebensfähig. Wenn die Gewerkschaft also mit einer solchen Forderung nicht unzählige weitere Menschen zum AMS schicken will, müssen wir auch über längst überfällige Entlastungen der Unternehmer und zusätzliche Leistungsanreize sprechen. Denn schlussendlich geht es darum, wie viel den Menschen am Ende des Tages netto übrig bleibt. Darüber können wir gerne reden“, so Herk. Der Präsident der WKO Steiermark fordert hier eine neue Offenheit der Sozialpartnerschaft gegenüber den vielen real existierten Problemen. Im Detail:

 
  • Reden wir über mehr Leistungsgerechtigkeit in unserem Sozialsystem – und hier speziell in der Mindestsicherung.
  • Reden wir über die längst überfällige Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Ausweitung von Zumutbarkeitsbestimmungen.
  • Reden wir über die hohe Steuerlast in Österreich, die unsere Betriebe zunehmend erdrückt. Mehr als jeden zweiten Euro müssen sie an den Fiskus abliefern.
  • Reden wir über das Thema „Bruttolohn-Auszahlung“ und mehr Eigenverantwortung in der Sozialversicherung, auch was die oft schwierige Abgrenzung von Selbständigen und Unselbständigen betrifft.
  • Reden wir über den Regulierungswahn beim Arbeitnehmerschutzgesetz. Wofür braucht es hier 1200 Bestimmungen?
 

Herk: „Über all diese Fragen können und müssen wir angesichts der Situation am Arbeitsmarkt diskutieren. Die Frage nach dem Mindestlohn kann nicht ohne die Frage der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts gestellt werden. Hier fordern die Menschen von uns Sozialpartnern zu Recht eine neue Lösungskompetenz ein und da reiche ich den Gewerkschaften gerne die Hand.“ 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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