th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Herk: "Rechtssicherheit bei Mitarbeiterbeteiligung nötig!"

WKO Steiermark Präsident Josef Herk fordert mehr Rechtssicherheit für Unternehmer.

Von der Politik wird sie stets gefordert, die „faire“ Aufteilung der Gewinne. Dabei kann die Umsetzung einen Unternehmer teuer zu stehen kommen, wie der heute bekannt gewordene Fall von Josef Keuschnigg und seiner Firma „PM Technologie“ zeigt. 61.000 Euro Nachzahlung fordert die Finanz hier laut Steuerberater wegen „unangemessen hoher Beteiligung“ der Mitarbeiter. Hintergrund: Der Gesetzgeber hat zwar Richtlinien für die Höhe, nicht aber für den Zuwachs solcher Beteiligungen beschlossen. Hier lässt man die Unternehmer bei der Ermittlung des Wertzuwachs vielfach im Unklaren. Für WKO Steiermark Präsident Josef Herk braucht es darum einen juristischen Lückenschluss: „Die Bundesregierung hat mit der aktuellen Steuerreform den möglichen Freibetrag auf 3000 Euro pro Mitarbeiter erhöht, das begrüßen wir. Nicht geregelt sind aber mögliche Zuwächse in dieser Zeit und da braucht es dringend mehr Rechtssicherheit. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmer, der wirtschaftliches Risiko eingeht und dann auch noch seine Mitarbeiter am Erfolg dieses Risikos finanziell beteiligt de facto mit Strafen in Form einer Steuernachzahlung rechnen muss.“

 

Herk fordert darum für die Zukunft klare Spielregeln für die echte Mitarbeiterbeteiligung: Und zwar eine grundsätzliche Befreiung sowohl von der Kommunalsteuer als auch vom Dienstgeberbeitrag und dem Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag sowie von der Sozialversicherung. „Darüber hinaus würden wir uns eine Ausdehnung dieser für Kapitalgesellschaften geltenden Regelung auch auf kleine Personengesellschaften wünschen um hier einen entsprechenden Anreiz für zusätzliche Mitarbeiterbeteiligungen zu schaffen“, so Herk abschließend.


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016

Warum Export so wichtig ist

Jeder zweite Arbeitsplatz hängt in der Steiermark am Außenhandel. Wo sind die wichtigsten Märkte und was wird exportiert? mehr

  • News 2016

Shoppingmeilen auf dem Prüfstand

Einkaufszentren boomen, ihr Wachstum wird durch die Raumordnung, aber auch die Einzelstandortverordnung reglementiert. Was ist das genau? mehr

  • Newsletter 2016

"Es ist der GEIST, der sich den KÖRPER baut"

Sandra Waltraud Stopar hat sich mit BaBlü® Die Bachblütenpraxis & Akademien auf ein ganzheitliches "Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele“ spezialisiert. mehr