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Handwerkerbonus wird verlängert

Ein Erfolgsmodell geht in die zweite Runde: Mit 40 Millionen Euro für 2016 und 2017 wird der Handwerkerbonus fortgesetzt.

"Ich freue mich, dass die Bundesregierung in Sachen Konjunkturmaßnahmen die Schalter umlegt und mit der Neudotierung des Handwerkerbonus den heimischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben ein wichtiges Signal aussendet. Denn damit kommt eine Konjunkturstütze wieder in Umsetzung, die sich in den Vorjahren bewährt hat und von der gerade Klein- und Mittelbetriebe in dieser schwierigen Zeit profitieren werden", betonen WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Gewerbe- und Handwerks-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster. Nach den 30 Millionen Euro der Förderperiode 2014/15 stehen nun insgesamt 40 Millionen Euro für heuer und 2017 (jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr) ab 1. Juli 2016 zur Verfügung. Privatpersonen können sich für Wohnraumrenovierungen Geld zurückholen, wenn die Arbeiten von einem Handwerker durchgeführt werden. Sie erhalten 20 Prozent des Rechnungsbetrags, aber maximal 600 Euro jährlich pro Wohnobjekt. Nicht gefördert werden unter anderem Material- und Entsorgungskosten, Arbeitsleistungen zur Neuschaffung und Erweiterung von Wohnraum oder Arbeitsleistungen außerhalb des eigentlichen Wohnobjekts. Damit werden Arbeitsleistungen von 200 Euro bis höchstens 3.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) gefördert. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Es gilt wie zuvor das Prinzip "First come first serve", also die Deckelung des Handwerkerbonus. Abgewickelt wird der Handwerkerbonus wie gehabt von den Bausparkassen.

Konjunkturimpuls und Stütze für Arbeitsmarkt

Die WKÖ hat sich vehement für eine Fortführung dieser 2014 eingeführten Maßnahme stark gemacht, weil sie sich als großer Erfolg erwiesen hat. Mehr als 60.000 Österreicher haben den Handwerkerbonus in seiner ersten Auflage in Anspruch genommen. "Im Vordergrund steht, dass wir das Wachstum am Standort Österreich ankurbeln. Es ist daher zu begrüßen, dass sich Vizekanzler Mitterlehner und Finanzminister Schelling hier eingesetzt haben, um eine vernünftige und zielführende Förderung in die Verlängerung zu schicken", unterstreicht Leitl. Der neu aufgelegte Handwerkerbonus werde zudem ein taugliches Mittel sein, "in dieser für den Arbeitsmarkt so schwierigen Lage Beschäftigung zu halten oder sogar auszubauen", so Leitl. Ins selbe Horn stößt auch Scheichelbauer-Schuster: "Unsere Fachkräfte sind das Kapital unserer Betriebe. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe bedeutet jeder zusätzliche Auftrag oftmals eine Entscheidung darüber, ob ein qualifizierter Mitarbeiter weiter beschäftigt werden kann", betonte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ.

Schritt in die richtige Richtung

Auch für WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und den steirischen Spartenobmann Hermann Talowski ist der neu gefüllte Fördertopf ein Schritt in die richtige Richtung: "Gerade für die vielen Klein- und Mittelbetriebe ist das ein effektiver Konjunkturimpuls." Analysen der KMU Forschung Austria haben gezeigt, dass im Zeitraum der Gewährung des Handwerkerbonus 2014/15 die Zahl der Arbeitsplätze in den betroffenen Branchen um rund 2.800 gestiegen ist. Im Jahr 2015 wurden bis zur Ausschöpfung der Mittel 43.480 Förderanträge eingereicht - 17 Prozent davon sind auf die Steiermark entfallen. Die Wirtschaft habe sich vehement für eine Fortsetzung dieser Maßnahmen ausgesprochen, weil der Handwerkerbonus eine Positivsituation für Auftraggeber wie Auftragnehmer schaffe, erklärt Scheichelbauer-Schuster. Zudem haben Studien gezeigt, dass der Handwerkerbonus ein wirksames Instrument ist, Schwarzarbeit einzudämmen und damit Aufträge in den Betrieben zu halten.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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