th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Grünes Licht für klimaneutrale eFuels-Produktion

Am Gelände der AVL List GmbH wird bis 2022 Europas modernste Power-to-Liquid-Anlage entstehen. v

Jürgen Rechberger, Helmut List, Barbara Eibinger-Miedl und Jürgen Roth (v. l.)
© @IBEX.AGENCY | KLAUS PRESSBERGER Jürgen Rechberger, Helmut List, Barbara Eibinger-Miedl und Jürgen Roth (v. l.)

Österreich setzt in Graz einen weiteren wichtigen Schritt zum Erreichen seiner Energie- und Klimaziele: Im Rahmen des Projekts „Innovation Flüssige Energie“ wird bis 2022 die modernste Power-to-Liquid-Anlage Europas am Gelände der AVL List GmbH entstehen, die in Zukunft die Herstellung von leistbaren synthetischen Brenn- und Kraftstoffen ermöglichen soll – unter anderem durch den Einsatz von Grünstrom, grünem Wasserstoff und CO2-Kohlendioxid. Diese werden anschließend zu sogenannten eFuels weiterverarbeitet. Überschüssige Energie aus nachhaltigen Quellen (z.B. Sonne, Wasser, Wind) wird dadurch erstmals flüssig lagerfähig.

Viele Vorteile

„Unsere Anlage hat gleich mehrere Vorteile. Einerseits wird die Erzeugung synthetischer Brenn- und Kraftstoffe signifikant verbessert, da unsere Anlage höchste Effizienz aufweist. Andererseits wird erneuerbare Energie praxistauglich lager- und speicherbar gemacht“, erklärt Helmut List, CEO der AVL List GmbH. Ein weiterer Vorteil von eFuels liegt darin, dass sie dieselben Eigenschaften und Wirkungsgrade wie fossile Brenn- und Kraftstoffe aufweisen, die energetische Nutzung jedoch CO2-neutral erfolgt. „Somit wird eine massive Reduktion von Treibhausgasemissionen erreicht, ohne auf bewährte Infrastruktur in der Mobilität, im Flug- und Schiffsverkehr und am Raumwärmemarkt verzichten zu müssen“, so Jürgen Roth, Fachverbandsobmann Energiehandel WKO und Vorstand der eFuel Alliance Österreich. „Im Jahr 2030 könnten allein durch die Nutzung von überschüssigem Strom aus regenerativen Quellen 240 Millionen Liter in Österreich erzeugt werden. Da wir durch die hohe Effizienz unserer Anlage auch niedrigere Herstellungskosten erreichen, werden eFuels in Zukunft auch für jedermann leistbar sein“, betont Jürgen Rechberger, technischer Leiter des Projekts „Innovation Flüssige Energie“. 

Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts

Die innovative PtL-Anlage, in deren Entstehung ein zweistelliger Millionenbetrag fließt, ist nicht nur ein Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende in Österreich, sondern senkt darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts. „Tatsachen, die den Wirtschafts- und Forschungsstandort Steiermark nachhaltig stärken werden“, ergänzt  Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Das könnte Sie auch interessieren

Josef Herk, Daniela Gmeinbauer, Juliane Bogner-Strauß, Viktoria Schnaderbeck, Barbara Eibinger-Miedl, Ingrid Karner und Michael Sacherer (v. l.)

Startschuss für "Fit im Job 2023"

Die Verleihung der Förderpreise für körperliche und geistige Gesundheit findet am 22. Mai 2023 in Graz statt. Einreichungen sind ab sofort bis 15. November 2022 möglich. mehr

Vizepräsident Herbert Ritter, Wirtschaftsstadtrat Günter Riegler, Präsident Josef Herk, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Vizepräsidentin Gabi Lechner, Vizepräsident Andreas Herz und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v.l.)

Center of Excellence: Spatenstich für eine neue Bildungsära

Die WKO Steiermark startet mit dem "Center of Excellence" nun das größte Bildungs-Investitionsprojekt ihrer Geschichte: Rund 41 Millionen Euro werden für Baukosten zur Verfügung gestellt, dieser löst den Großteil der in die Jahre gekommenen WIFI-Werkstättengebäude ab. mehr

Motorsport begünstigt die Forschung nach nachhaltigen Technologien in vielerlei Hinsicht.

"Klimaschutz und Motorsport schließen sich nicht aus"

Nach der MotoGP ist vor der DTM: Der Steirer Michael Resl lenkt die deutsche Tourenwagenmeisterschaft, steuert auf den Red-Bull-Ring zu und forciert nachhaltige Entwicklungen. mehr