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Gründer-Boom in der Steiermark

Die Zahl der steirischen Neo-Unternehmen ist im ersten Halbjahr um elf Prozent gestiegen. Hauptmotiv: Der Wunsch, sein eigener Chef zu sein.

2.196 neue Firmen wurden heuer von Jänner bis Juni in der Steiermark bereits gegründet (exklusive Personenbetreuer). Das sind um 220 Gründungen - oder elf Prozent - mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. "Somit entstehen pro Tag durchschnittlich zwölf neue Firmen, das ist der zweithöchste Gründerwert aller Zeiten", freut sich WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

Unternehmen schaffen 2,4 neue Arbeitsplätze

Der Gründungsboom ist ein positives Zeichen, denn statistisch gesehen schafft jedes neue Unternehmen 2,4 Arbeitsplätze. Die Dynamik gelte es nun mit Strukturreformen zu vestärken: "Die Lohnnebenkosten müssen runter und die Leistungsanreize rauf - auch in der Jobvermittlung", ist Herk überzeugt. Er spricht sich für eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen aus. "Denn immer mehr Betriebe - insbesondere im Tourismus - finden kaum geeignetes Personal, während die Arbeitslosigkeit gleichzeitig auf Rekordniveau ist."

Bilanz gezogen

Mit einem Anteil von 42,9 Prozent gibt es den größten Zuwachs an Neugründungen in der Sparte Gewerbe und Handwerk, gefolgt vom Handel mit 26,4 Prozent sowie Information und Consulting mit 16,6 Prozent. Nach Altersgruppen unterteilt sind 1,7 Prozent der Gründer jünger als 20 Jahre, 28 Prozent entfallen auf die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen, 31,9 Prozent auf die bis 40-Jährigen, 23,5 auf die bis 50-Jährigen und zwölf Prozent auf die bis 60-Jährigen. Drei Prozent der Gründer sind sogar älter als 60 Jahre. Der durchschnittliche Unternehmensneugründer in der Steiermark ist übrigens 37,5 Jahre alt, im Vorjahr lag der Wert noch bei 37,2 Jahren. Wirft man einen Blick auf die Geschlechterverteilung, so sind 56,2 Prozent der Gründer Männer und 43,8 Prozent Frauen. Mit einem Anteil von 76,5 Prozent ist die am häufigsten bei der Gründung gewählte Rechtsform übrigens die des nicht eingetragenen Einzelunternehmers.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Steirischen Wirtschaft.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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