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Große Bühne für Meister

Mit 722 erfolgreich abgelegten Meister- und Befähigungsprüfungen war 2015 ein absolutes Rekordjahr. Als "Meisterin des Jahres" wurde mit Stefanie Klapf eine Rauchfangkehrerin geehrt - und zwar in einem exklusiven Rahmen.

Der Grazer Stefaniensaal war mit 1.500 Menschen rappelvoll, als die Sparte Gewerbe und Handwerk - sie stellt den Löwenanteil der neuen "Meister" - in der vergangenen Woche 232 junge Fachkräfte aus 31 Berufen zur feierlichen Übergabe der Meisterbriefe lud. Moderator Oliver Zeisberger begrüßte sie eingangs als die "Ehrengäste des Abends" und bat darum, kurz aufzustehen. In diesem Moment wurde klar, worum es geht - denn als Familien, Freunde, Eltern, Omas und Opas der stolzen Absolventen von Herzen applaudierten, waren dieser Gruppe an vorwiegend jungen Menschen Stolz, Freude, Genugtuung, Zufriedenheit und teils sogar Rührung anzusehen. Es war jener Moment, der für den Aufwand, den eine solche Ausbildung mit sich bringt, emotional entschädigt. Schließlich haben allein die neuen Meister im Gewerbe 969 Fachmodule absolviert und viel Zeit investiert.

Stolz auf das Plus
Die Sparte verzeichnete mit diesen Zahlen übrigens ein Plus von exakt zehn Prozent gegenüber 2014, was Obmann Hermann Talowski auf den unternehmerischen Weitblick der jungen Fachkräfte zurückführt: "Nur wer höchste Qualität bietet, kann erfolgreich und nachhaltig am Markt bestehen. Die Qualität der Ausbildung setzt sich dabei nahtlos in der Qualität der Leistung fort."

Knittelfelderin ist "Meisterin des Jahres"
Ins selbe Horn stieß auch WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk, der gemeinsam mit Talowski und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie den zuständigen Innungsmeistern jedem einzelnen Absolventen den Meisterbrief persönlich überreichte. "Die Meisterprüfung ist in den Handwerksberufen nach wie vor die heißeste Aktie, die am Markt erhältlich ist", sagte Herk. Die Steiermark werde international um ihre Fachkräfte beneidet. "Das zeigt sich regelmäßig bei den Welt- und Europameisterschaften", ergänzte Herk. Deshalb bemühe man sich auch energisch darum, im Jahr 2020 die "Euroskills" nach Graz zu holen.

Rittern um Euroskills

Im "Finale" um die Vergabe dieser Europameisterschaft kämpft die steirische Landeshauptstadt gegen Helsinki, die Entscheidung über die Vergabe soll im April fallen. Und vielleicht hat sich die Steiermark just bei der Verleihung der Meisterbriefe den entscheidenden "Vorteil" gegenüber den Finnen geholt: Zur "Meisterin des Jahres" wurde nämlich die 24-jährige Knittelfelderin Stefanie Klapf gewählt. Als Rauchfangkehrerin taugt sie hervorragend als Glücksbringerin. Laut Klapf zählen "Geduld, Kreativität, Genauigkeit und der Umgang mit Kunden" zu ihren Stärken. Damit ist sie auch ein ausgezeichnetes Aushängeschild. In Murau engagiert sich Klapf zudem in der Lehrlingsausbildung und unterstützt dort vielleicht gerade jene, die 2020 bei der "Heim-EM" die Medaillen gewinnen sollen.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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