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Kräfte bündeln für den Green Deal

Mit Blick auf die Klimakrise präsentiert sich die heimische Industrie als Teil der Lösung – und unterstützt Unternehmen mit einer neuen Plattform.

Schweißmaschine in Fabrik
© AdobeStock_Photocreo Bednarek Die energieintensiven Industriezweige sind gerade in der Steiermark wesentlicher Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor.

Die Steiermark ist überdurchschnittlich von der energieintensiven Industrie – Papier, Metall, Steine/Erden/Glas – geprägt, insgesamt sind hier rund 32.000 Mitarbeiter tätig, das ist rund ein Drittel aller steirischen Industriebeschäftigten. Auch die aktuelle Studie des Joanneum Research unterstreicht die Relevanz dieser Branchenzweige: „13,7 Prozent der steirischen Bruttowertschöpfung entfallen auf die energieintensive Industrie“, so Studienautor Eric Kirschner. 

Mit Blick auf die Klimakrise stehen aber gerade die „Energieintensiven“ weltweit im Fokus – und hier präsentieren sich die heimischen Unternehmen in ihrer Technologieführerschaft und Innovationskraft nun auch mit starken Zahlen belegt als Teil der Lösung. „Maßnahmen für den Klimaschutz, etwa der Ausbau der Bahninfrastruktur, lösen Bedarfe an Beton, Stahl oder Zement aus. Es ist nicht unerheblich, wo diese Stoffe produziert werden. Eine Verlagerung dieser Industrien in andere Länder ist mit dem Risiko verbunden, dass am neuen Produktionsstandort höhere Emissionen bei der Herstellung entstehen“, betont IV-Präsident Stefan Stolitzka und ergänzt: „Die steirische Industrie  lehnt sich nie zurück, sie investiert laufend in Verbesserungen, um Emissionen weiter zu reduzieren.“ 

Den Erfolg dieser Bemühungen untermauert auch eine zentrale Erkenntnis der Studie, das besagt, dass, wenn in der Steiermark mehr produziert werde, die Emissionen nur unterproportional steigen würden. „Das ist ein Beleg für die hohe Energieeffizienz und die Entkopplung von Produktion und Emission“, so Kirschner. 

Diese Symbiose aus energieintensiver und Umwelttechnik-Industrie mache die Steiermark einzigartig, unterstreicht auch Bernhard Puttinger, Geschäftsführer des Green Tech Clusters: „Die Nachfrage nach Klimaschutz- und Kreislaufwirtschaftslösungen wird mit dem europäischen ,New Green Deal‘ massiv steigen. Für die Steiermark, die auch als das Green Tech Valley gilt, ist dies eine klare Chance.“ Deshalb wurde nun auch eine eigene Plattform initiiert, um Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten.

Doch auf der Suche nach den besten Lösungen zur Bewältigung der Klimakrise benötige es Planbarkeit und Technologieoffenheit, so Stolitzka, der ein klares Commitment der Verantwortlichen einfordert: „Politische Entscheidungen in den Themenfeldern Energie und Klima auf nationaler und europäischer Ebene sind für die Steiermark von überdimensionaler Bedeutung.“

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