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Grazer Wintersport auf Höhenflug

Mit Snowparks und Funslopes in Europas Skigebieten sorgt die Grazer "Young Mountain Marketing GmbH" für Pistenspaß und Millionenumsätze.

Die Anforderungen im Wintersport steigen und steigen: Für die neue Generation an Snowboardern und Skifahrern reichen herkömmliche Pisten oft nicht aus, sie wollen noch mehr Action auf und abseits der Pisten. Genau das ist das millionenschwere Business der Grazer "Young Mountain Marketing GmbH": Mit Snowparks (für Freestyle-Boarder) und sogenannten "Funslopes", also "Spaßpisten" für Groß und Klein - spricht das Unternehmen die wachsende Zielgruppe der Wintersport-Fans an, die Abwechslung zur konventionellen Normalpiste suchen. Aktuell sind 70 "QParks" (wie sie ihre Snowparks nennen) und "Funslopes" in 45 europäischen Wintersport-Destinationen und sechs Ländern in Betrieb.

Abwechslungsreicher Pistenspass

Mit Schanzen, Wellen, Steilkurven, Spiralen, Tunnels und Schnecken inszenieren die Brüder Jan und Paul Zach, Jürgen Kipperer und Andreas Nedwed mit weißgrüner Technik die Pisten neu und sorgen für breitentauglichen Fahrspaß: "Die Herausforderung besteht darin, dass man auf den Anlagen nicht zu schnell und nicht zu langsam ist", erklärt Jan Zach. Die Wintersport-Pioniere bieten für ihre Kunden Fahrspaß im Gesamtpaket an: Das Quartett plant und konzeptioniert die Anlagen nicht nur, sondern betreut und vermarket sie auch in großem Stil. Dazu zählen Social-Media-Kommunikation und PR sowie die Pistenpflege vor Ort. "In den Wintermonaten beschäftigen wir 180 Mitarbeiter in den Skigebieten, die die Anlagen aufwendig betreuen." Dazu kommt ein Stammpersonal von 30 Mitarbeitern, das ganzjährig an Actionpisten tüftelt.

Breiter Kundenstamm

Zu den großen heimischen Kunden zählen Top-Skigebiete wie die Planai, Nassfeld, St. Anton, Kitzbühel, Sölden und Mayerhofen/Zillertal. Aber auch große Schweizer Wintersport-Destinationen wie Gstaad und Lenzerheide setzen auf die weiß-grüne Wintersport-Technik. Neben dem deutschsprachigen Raum haben die Vier auch den italienischen, türkischen und französischen Markt im Visier - bei den Letzteren sei noch viel Luft nach oben, sagt Zach: "Vor allem in Frankreichs riesigen Skigebieten gibt es großes Potenzial." Schon jetzt sorgt das Geschäft mit den Actionpisten für wirtschaftliche Höheflüge: Fünf Millionen Euro setzt der Betrieb pro Jahr um. Viel Konkurrenz haben die Grazer Wintersport-Innovatoren nach eigenen Angaben nicht. "In dieser Größe und Ausrichtung gibt es kein vergleichbares Unternehmen", schließt Zach.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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