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Grazer Gründer stärken die Verkehrssicherheit

Blinken statt Handzeichen: Das Grazer Start-up Flasher hat smarte Armbänder für Zweiradfahrer entwickelt. Die Stadt Graz ist nun als Partner an Bord.

Statten städtische Fahrradkuriere mit smarten Armbändern aus: Flasher-Geschäftsführerin Ines Wöckl und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.
© Lueflight Statten städtische Fahrradkuriere mit smarten Armbändern aus: Flasher-Geschäftsführerin Ines Wöckl und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

Die Idee von Ines Wöckl und Alexander Rech ist gleichermaßen simpel wie wirkungsvoll: Das steirische Duo entwickelt mit seinem Start-up Flasher smarte Armbänder, die Zweiradfahrern als Blinker, Brems- und Dauerlicht dienen. Das Grazer Jungunternehmen will damit dem Fahrradboom in den Städten sowie dem verstärkten Aufkommen von E-Scootern Rechnung tragen – und vor allem die Sicherheit auf zwei Rädern stärken: „Das Setzen von Handzeichen am Fahrrad bzw. vor allem am E-Scooter führt häufig zu Unsicherheit oder gar zum Verlust der Balance. Unserer Erfahrung nach wird daher oft darauf verzichtet. Die Folge sind eklatante Sicherheitsrisiken in der urbanen Mobilität“, erklärt Co-Gründerin Wöckl. Um diese Gefahr zu minimieren, hat sie Flasher 2019 gemeinsam mit Alexander Rech am Science Park Graz, der Start-up-Schmiede der Grazer Universitäten, gegründet. 

Smarte Armbänder

Dazu werden die smarten Armbänder am Oberarm angelegt, Brems- und Abbiegevorgänge werden durch minimale Gesten vom intelligenten Gadget erkannt – und durch ein Blinken angezeigt. „Durch Flasher bleiben die Hände stets am Lenker. Ein kurzes Schwenken des Arms reicht, um den gewünschten Blinker zu aktivieren. Ein abruptes Bremsmanöver löst automatisch die roten Rücklichter aus“, sagt Jungunternehmer Rech. 

Was nach trivialen Entwicklungen klingt, erfordert Hightech-Lösungen: Die hochkomplexen Algorithmen, die den Armschwenk von Vibrationen unterscheiden, werden federführend vom promovierten Kommunikations- und Informatikingenieur Rech entwickelt. Ein innovativer Befes-tigungsmechanismus sorgt darüber hinaus für ein schnelles und unkompliziertes Anlegen.

Pilotprojekt mit Stadt Graz

Noch vor dem offiziellen Marktstart, der für Anfang 2022 auf Basis einer Crowdfunding-Kampagne geplant wird, ist das Interesse hoch: Insbesondere urbane Lieferdienste seien am Gadget, das anfangs unter 200 Euro pro Stück kosten soll, interessiert, sagt das Gründungsduo. Eine fixe Zusage für das fünfköpfige Team gibt es bereits durch die Stadt Graz: Im Zuge eines Pilotprojekts werden städtische Fahrradlieferboten aktuell mit der Grazer Entwicklung zu Evaluierungszwecken ausgestattet. „Mikromobilität spielt eine zentrale Rolle im Verkehr der Zukunft. Um als Alternative noch stärker in Betracht gezogen zu werden, muss der Stadtverkehr dahingehend sicherer werden“, betont Bürgermeister Siegfried Nagl. „Dass wir diesem Ziel durch eine innovative Grazer Jungentwicklung auf Basis unserer Bemühungen am Science Park Graz näherkommen, ist umso erfreulicher“, betont Nagl. Für Wöckl und Rech ist das Pilotprojekt „eine wichtige Referenz der heimischen Fahrradhauptstadt, die uns beim Eintritt in internationale Märkte sicher helfen wird."

Quergefragt:

Worin besteht die Idee?

Smarte Armbänder sollen für sicherere Mikromobilität sorgen.

Was werden die smarten Armbänder kosten?

Der Preis ist noch nicht fixiert. Jedenfalls aber unter 200 Euro. 

Wann ist der Marktstart?

Dieser ist für Anfang 2022 geplant. 


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