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Graz als Hotspot der Weltelite

Namhafte Unternehmen wie Microsoft, Oracle oder LinkedIn treffen beim "Fifteen Seconds Festival" auf Blogger, Forscher und IT-Spezialisten aus aller Welt. Ein Zusammentreffen von Querdenkern, innovativen Geistern und Menschen, die die Zukunft besser gestalten möchten.

6.000 Teilnehmer werden bei der sechsten Auflage des „Fifteen Seconds Festival“ erwartet – so viele wie noch nie zuvor.
© 15 Seconds / Niki Pommer 6.000 Teilnehmer werden bei der sechsten Auflage des „Fifteen Seconds Festival“ erwartet – so viele wie noch nie zuvor.

Wenn NASA-Spezialisten auf Haiforscher treffen und sich der best vernetzte Mensch der Welt das Mikro mit Facebook-Mitarbeitern, Bestsellerautoren und Google-Analytikern teilt, gibt es nur einen Ort, der dafür die geeignete Bühne bietet: Graz. Die Murmetropole ist seit 2014 DER Treffpunkt für international bekannte Unternehmen, Start-ups und innovative Geister. Rund 300 Speaker, darunter Koryphäen aus Harvard, Oxford, dem Cern sowie Mitarbeiter und Gründer von Firmen wie Puma, Starbucks, Oracle, Porsche, Twitter, The New York Times, Pornhub oder Amnesty International haben sich für das sechste „Fifteen Seconds Festival 2019“ angekündigt. 

„Noch nie zuvor ist es uns gelungen, ein derartig vielfältiges und qualitativ hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen“, freut sich Stefan Stücklschweiger, der das Festival zusammen mit Thiemo Gillissen im Jahr 2014 gründete. 6.000 Besucher werden an den beiden Festival-Tagen am 6. und 7. Juni erwartet. Grund genug für uns, hinter die Kulissen zu blicken.

Aller Anfang ist schwer

Mittlerweile wird das „Fifteen Seconds Festival“ als Europas größte Veranstaltung für Wirtschaft, Innovation und Kreativität gehandelt. Vor sechs Jahren sah die Sache noch ganz anders aus: Das Gründerduo musste ganz klein anfangen. „Wir hatten kein Netzwerk, keinen Namen und mussten viele ‚Klinken putzen‘, bevor wir das erste Unternehmen von unserer Idee überzeugen konnten“, so Stücklschweiger. Dabei griffen die Jungunternehmer auch auf kreative und mutige Lösungswege zurück: „Das Management eines Speakers wollte mehrere Tausend Euro Gage von uns. Da wir unsere Speaker aber grundsätzlich nicht bezahlen, versuchten wir knallhart zu verhandeln. Schlussendlich einigten wir uns auf einen Voucher für einen einwöchigen Steiermark-Urlaub inklusive Führungen und Übernachtungen“, lacht Stücklschweiger. Auch sechs Jahre später werden die Speaker, die auf anderen Events teilweise fünfstellige Beträge verdienen, nicht für ihre Auftritte bezahlt. 

Mekka für Querdenker 

Das Festival in der Grazer Stadthalle sorgt nun schon seit Jahren für internationales Aufsehen und kommt dadurch auch dem Wirtschaftsstandort zugute – ein Mitgrund für das Gründerduo, nicht nach Wien auszuweichen. „Graz hat einen ganz besonderen Charme. Firmen, die extra für das Festival nach Graz reisen, bleiben dann auch länger vor Ort und lassen sich voll und ganz darauf ein, anstatt gleich wieder zum nächsten Termin zu hetzen“, ergänzt Stücklschweiger. 

Nichtsdestotrotz sind auch internationale Ableger des Festivals geplant, um das Konzept zu internationalisieren. Bereits im vergangenen Jahr wurde zusammen mit Markenbotschaftern eine kleinere Version in Detroit veranstaltet.

An Größe soll das Networking-Event allerdings nicht mehr gewinnen. „Wir haben mit rund 6.000 Teilnehmern eine gute Range. Allerdings werden wir uns aber immer wieder inhaltlich neu erfinden“, erklärt Stücklschweiger. Das gelingt dem Fifteen-Seconds-Team unter anderem mit unkonventionellen Methoden:  Mit atypischen Fragenkatalogen zum gegenseitigen Kennenlernen oder einem riesigen Bälle-Bad soll  heuer ein „Spielplatz für Erwachsene“ geschaffen werden, um eine amikale und lockere Netzwerk-Atmosphäre zu kreieren.

Dass die Kontakte, die in Graz geknüpft werden, später zu Millionen-Deals mutieren können, beweist die Kooperation zwischen der New York Times und dem Eis-Hersteller „Ben & Jerry’s“: Dank dem steirischen Festival konnten zwei internationale Top-Unternehmen einen 1,2 Millionen Dollar schweren Werbedeal abschließen.

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