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Gekühltes und ein Spiel mit dem Feuer

Sommer, Sonne, Sonnenschein: Wir haben hinter die Kulissen jener Betriebe geblickt, die für Urlaubsfeeling sorgen. Teil drei: Peterquelle, Bevog und Brand.

Die Steirische-Wirtschaft-Redakteure Miriam Defregger und Alexander Petritsch zu Besuch bei Peterquelle.
© Foto Fischer Die Steirische-Wirtschaft-Redakteure Miriam Defregger und Alexander Petritsch zu Besuch bei Peterquelle.

Endlich Sommer! Und dieser hat seinem Namen bislang alle Ehre gemacht, weshalb sich die Redakteure der „Steirischen Wirtschaft“ einmal mehr auf den Weg gemacht haben, um Betriebe zu besuchen, die den Sommer in der Steiermark zum Erlebnis machen. Die erste Station der Reise führte uns diesmal in den beschaulichen 1.777-Einwohner-Ort Deutsch Goritz im Südosten des Steirerlandes. Denn dort befindet sich seit 1959 der Hauptsitz von Peterquelle, das Ende 2020 von Unternehmer Hans Kilger übernommen wurde und derzeit 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Der erst 26-jährige Vertriebsleiter Martin Knapp.
© Foto Fischer Der erst 26-jährige Vertriebsleiter Martin Knapp.
Flaschen und Logos aus der Vergangenheit und Gegenwart von Peterquelle
© Foto Fischer Flaschen und Logos aus der Vergangenheit und Gegenwart von Peterquelle
Im Sommer steht das Fließband nur selten still.
© Foto Fischer Im Sommer steht das Fließband nur selten still.

Von der Quelle (drei Stück werden „angezapft“) über das Abfüllen bis hin zum Abtransport – all das wird in Deutsch Goritz erledigt. Das Traditionsunternehmen verbucht an einzelnen Hitzetagen besonders signifikante Umsatzzuwächse. „Der Sommer zählt zu den wichtigen Phasen in unserem Geschäftsjahr. Durch die zuletzt sehr hohen Temperaturen verzeichnen wir fallweise sogar Rekordumsätze, die gut 200 Prozent über durchschnittliche Vertriebstage hinausreichen“, sagt der erst 26-jährige Vertriebsleiter Martin Knapp.

Das Lager ist bestens gefüllt.
© Foto Fischer Das Lager ist bestens gefüllt.
Eine von drei Quellen bei Peterquelle
© Foto Fischer Eine von drei Quellen bei Peterquelle

Zur Orientierung: 300.000 Glasflaschen von Peterquelle werden am Standort pro Woche abgefüllt, dazu kommen rund 120.000 PET-Flaschen. Von der Tochter-Marke Steirerquell werden aktuell rund 50.000 Flaschen pro Woche abgefüllt. Eine Jubelmeldung gab es zuletzt auch, weil Steirerquell vom Quell- zum Mineralwasser (wissenschaftlich belegter Mineralisierungsgrad, der zum menschlichen Wohlbefinden beiträgt) aufgewertet wurde. „Diese Zertifizierung erlaubt uns nicht nur, die Marktkapazität deutlich zu erhöhen, sie macht auch den Weg in den Einzelhandel frei“, erklärt Hans Kilger. Eine weitere Auswirkung ist, dass die Billiglinie Minaris eingestellt wird, um Platz und Ressourcen für Steirerquell schaffen zu können. 

Einen etwas weiteren Steinwurf entfernt befindet sich bei unserer Tour der nächste „Getränkestopp“ – und zwar die Bierbrauerei Bevog in Bad Radkersburg. Hier treffen wir auf Gregar Schmidt, der in erster Linie für den Vertrieb in Slowenien verantwortlich ist. 25 verschiedene Craft-Biere werden pro Jahr gebraut, acht davon gibt es im ständigen Sortiment das ganze Jahr über. 

Gregar Schmidt (re.) von Bevog mit den Redakteuren der Steirischen Wirtschaft
© Foto Fischer Gregar Schmidt (re.) von Bevog mit den Redakteuren der Steirischen Wirtschaft
Die Bevog-Bierdosen mit den markanten Logos
© Foto Fischer Die Bevog-Bierdosen mit den markanten Logos
Die Redakteure der Steirischen Wirtschaft durften den Zapfhahn bedienen.
© Foto Fischer Die Redakteure der Steirischen Wirtschaft durften den Zapfhahn bedienen.
In Bad Radkersburg gibt es neben der Brauerei auch einen Gästebereich.
© Foto Fischer In Bad Radkersburg gibt es neben der Brauerei auch einen Gästebereich.
Gregar Schmidt im Malzlager
© Foto Fischer Gregar Schmidt im Malzlager

Der Rest sind Spezial­editionen, „die im Bereich zwischen 5.000 und 7.000 Liter abgefüllt werden“, betont Schmidt. Vor Corona (2019) wurden 6.000 Hektoliter über das Jahr gesehen gebraut – eine Zahl, die heuer wohl getoppt wird. Auffällig ist bei Bevog, dessen Produkte auch bei Billa, Billa Plus und Spar in den Regalen steht, das Dosen-Design, das auch immer Geschichten (oftmals aus der Region) erzählt.  Dass das ungewöhnliche Unternehmen immer weiter wächst, beweist auch die Tatsache, dass Bevog-Chef Vasjar Golar eine erneute Erweiterung im Auge hat.

Steirischer Pionier im Grill-Business

Doch nicht nur kühle Getränke gehören zum Sommer, sondern auch lukullische Genüsse – insbesondere jene, die vom Grill kommen. Dementsprechend hat sich Fleischermeister Erich Brand, Chef des gleichnamigen Betriebs in Gleinstätten, dem Grill-Business  verschrieben. Was als Nische begann, hat sich zu einem florierenden Geschäftszweig entwickelt, berichtet der ausgebildete Grillmeister. Das Spiel mit dem Feuer hat sich in den letzten Jahren zu einer eigenen „Wissenschaft“ gemausert, in der allein die Wahl des Grillers – Briketts, Gas oder Holzkohle – schon zur Glaubensfrage wird. Und in der auch das Know-how des Fleischermeisters nicht fehlen darf: So bietet der „Grill-Pionier“ seit 15 Jahren eigene Seminare an, in denen er dem Publikum die richtige Garweise und den korrekten Umgang mit dem Fleisch vermittelt. „Die Nachfrage ist riesig. Die Kunden möchten wissen, wie man Steaks, Spare Ribs & Co richtig zubereitet. Weit über 1.000 Leute haben bei mir schon das Grillen gelernt.“

Die Redakteurinnen Karin Sattler (li.) und Veronika Pranger bei der Familie Brand
© Foto Fischer Die Redakteurinnen Karin Sattler (li.) und Veronika Pranger bei der Familie Brand
Behutsam wird das Fleisch verarbeitet.
© Foto Fischer Behutsam wird das Fleisch verarbeitet.
Fleischige Leckerbissen aller Art gibt es hier.
© Foto Fischer Fleischige Leckerbissen aller Art gibt es hier.
Auch Grillkurse werden angeboten.
© Foto Fischer Auch Grillkurse werden angeboten.

Zehn Schweine und ein Rind werden wöchentlich im Betrieb zu verschiedenen Produkten verarbeitet, im Sortiment gibt es auch „exotische“ Sorten wie Grillwürstel mit Schafskäse oder Chili. Wichtig ist dem vielfach prämierten Unternehmer, dass die Qualität passt: „Wir setzen auf hochwertige Ware, ausschließlich von steirischen Produzenten. Und das wird von den Kunden auch stark nachgefragt“, schließt der Chef des zehnköpfigen Teams. 

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