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Fußballcamps als Wirtschaftsfaktor

Seit 1996 bringt „IFCS“ internationale Top-Teams in die Steiermark und sorgt damit für volle Betten.

Topklubs wie Arsenal schätzen die Steiermark – zur Freude von IFCS-Chef K. Walizadeh, B. Eibinger-Miedl und Forscher F. Schwillinsky (kl. Bild v. l.).
©  Carlo Baroncini/Foto Arcobaleno/IFCS; Gepa pictures Topklubs wie Arsenal schätzen die Steiermark – zur Freude von IFCS-Chef K. Walizadeh, B. Eibinger-Miedl und Forscher F. Schwillinsky (kl. Bild v. l.).

Real Madrid, Arsenal London oder  Frankreichs Nationalmannschaft: Seit 21 Jahren trainieren die mitunter weltbesten Fußballer auf steirischem Rasen. 30 Camps jährlich bringen an 15 Standorten damit den Rubel zum Rollen ­– und das im doppelten Sinne: Während durch die Aktivitäten der Veranstalterfirma „IFCS“ (International Football Camp Styria“) laut aktueller Studie jährlich 4,86 Millionen Euro an Wertschöpfung und rund 13.500 Nächtigungen ausgelöst werden, sind die Fußball-Trainingslager auch ein wichtiger touristischer Werbeträger. Nicht zuletzt die zahlungskräftige russische Klientel, die durch die Berichterstattung über in der Steiermark weilende russische Spitzenklubs wie Rubin Kasan, FK Rostov oder FK Krasnodar auf unser schönes Land aufmerksam wurde, kommt in der Folge auch privat zum Urlauben.

Befragungen italienischer Fußballfans zeigen außerdem die nachhaltige Wirkung der Camps: Noch heute kennen die Tifosi Kapfenberg, weil der AS Rom ab 1996 für mehr als zehn Jahre Stammgast im Alpenstadion war. Die Highlights des heurigen Sommers sind zweifelsohne der englische Traditionsklub West Ham United und vor allem der 1.FC Köln: Am 9. Juli testet die Mannschaft von Ex-GAK-Trainer Peter Stöger in Weinzödl gegen die Rotjacken.
Beim Land Steiermark, das die Camps jährlich mit rund 107.000 Euro fördert, zeigt man sich zufrieden. Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Jeder von uns investierte Euro bewegt in der Steiermark 41 Euro – und der Fiskus nimmt dabei 800.000 Euro ein.“

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