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Für den Fitnessstudio-Traum wurde der Kuhstall umgebaut

Seit 30 Jahren führt Walter Konrath sein Fitnessstudio „Apollo“ – in diesen drei Jahrzehnten hat sich einiges im Sport getan.

Im Fitnessstudio Apollo
© Fitnessstudio Apollo Die rote Farbe an den Geräten spornt die Athleten noch mehr an.

Begonnen hat alles mit einer Idee, mit der Konrath auf viel Ablehnung stieß. „Mein Umfeld hat gemeint, dass ein Fitnessstudio in Krottendorf nicht funktionieren kann. Ich habe mir aber 50.000 Schilling ausgeliehen und habe dann den hauseigenen Kuhstall eigenhändig in ein Studio umgebaut“, schwelgt Konrath gleich in Erinnerungen.

Der Firmenname Apollo kam natürlich aus der damals höchst populären Rocky-Reihe, in der der anfängliche Gegenspieler von Rocky Balboa Apollo Creed hieß. Der Name des Studios blieb über die drei Jahrzehnte gleich, das Publikum hat sich aber doch deutlich verändert. „Am Anfang hatte ich noch viele Kraftsportler im Klub, aber die sind durch die Ausdauersportler in den letzten Jahren abgelöst worden – auch nach der Reha werden Leute zu mir geschickt. Daher habe ich dann bei den Geräten nachjustiert, mittlerweile habe ich 30 Ausdauer- und 40 Fitnessgeräte.“

Herausforderung Corona und Inflation

Die Corona-Krise hat aber auch den 57-jährigen Vollblutunternehmer in die Seile gedrängt. „Das war jetzt sicher die härteste Phase meines Unternehmertums. Ich habe in dieser Zeit sicher 25 Prozent meiner Stammkunden verloren, habe aber zum Glück keine Schulden. In Wien haben ja doch rund 70 Studios in dieser Phase zugesperrt.“ Der nächste Seitenhieb folgte nun mit der hohen Inflation, wo doch einige Kunden um eine Vertragsauflösung baten. „Da reden wir aber von Leuten, die seit über zehn Jahren zu mir kommen und es sich plötzlich nicht mehr leisten können. Das ist schon bedenklich“, grübelt Konrath, für den sein Studio wie ein Kino ist.

„Den jungen Leuten muss man das Trainieren wieder beibringen. Die drücken eine Minute am Handy herum, trainieren dann 30 Sekunden, um dann erst wieder am Handy herumzudrücken. Und dann ist das Gerät länger besetzt, als es sein muss.“

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