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Erleichterung für kroatische Tagespendler

Die geplante Einreiseverweigerung für kroatische Berufspendler nach Österreich konnte in letzter Minute noch verhindert werden. Das Nicht-Erscheinen am Arbeitsplatz hätte bei rund 4.000 Pendlern massive Folgen für steirische Unternehmen gehabt. 

Rund 4.000 Kroaten pendeln für ihren Job in die Steiermark ein.
© adobe.stock_bluedesign Rund 4.000 Kroaten pendeln für ihren Job in die Steiermark ein.

"Wir sind sehr erleichtert und froh, dass kroatische Mitarbeiter nach Österreich einreisen dürfen. Es ist sehr erfreulich, wie schnell unsere Forderungen vom Gesundheitsministerium umgesetzt wurden", betonen WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Die geplante Einreiseverweigerung, die ab 18. Mai 2020 in Kraft getreten wäre, konnte sozusagen in letzter Minute gestoppt werden. „Diese Sperre hätte zu erheblichen Problemen geführt, da geschätzt 4.000 Kroaten in die Steiermark einpendeln und somit ein Nicht-Erscheinen am Arbeitsplatz massive Folgen für unsere Unternehmen gehabt hätte", so Herk. 

Wichtig: Pendler müssen bei der Überquerung der Grenze eine entsprechende Bestätigung des Dienstgebers oder eine im Nachbarstaat ausgestellte Wohnsitzbestätigung vorweisen können. Als Pendler werden nun folgende Personen deklariert: 

  • Berufstätige Personen, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem Nachbarstaat haben und daher zum Zweck der Erbringung ihrer Arbeitsdienstleistung in Österreich nicht nur die Grenze ihrer Wohngemeinde, sondern auch die österreichische Binnengrenze regelmäßig überschreiten müssen
  • Arbeitnehmer, die täglich die österreichische Binnengrenze zum Zwecke des Erreichens der Arbeitsplätze überschreiten und nach Erbringung der Leistung wieder an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts zurückkehren 

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