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Frankenkredit – kühlen Kopf bewahren

Fixkurs gekippt. Franken-Kredite sind über Nacht teurer geworden. Was tun, fragen sich viele Unternehmer? Keine Panik - so die Experten in der WKO.

Die Entscheidung der Schweizer Nationalbank, den fixen Mindestwechselkurs zum Euro „auszusetzen“, hat wohl viele überrascht. Entsprechend heftig war der Kursrutsch. Der Euro ist von 1,20 Franken auf zum Teil unter  einen Franken gefallen, was den Schuldenstand vieler Österreicher in die Höhe getrieben hat.

154.000 Franken-Kredite in einer Gesamthöhe von knapp 30 Milliarden Euro sind derzeit aushaftend. Auch viele Unternehmer sind davon betroffen. Was also tun? „Jetzt ist es wichtig, kühlen Kopf zu bewahren“, betont Leopold Strobl, Leiter des Wirtschaftsservice. Für den Experten sind solche Währungsschwankungen nicht neu, „vorrangig rät er dazu, mit der Hausbank Kontakt aufzunehmen.“

Natürlich steht in der WKO ein ganzes Team von Fachleuten Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Verfügung. Unter der bewährten Servicenummer 0316/601-601 wurde eine eigene Expertengruppe installiert.  

„Wohin die Reise geht, das können aber auch wir nicht sagen“, so Strobl, der ebenso wie Andreas Fössl, Spartengeschäftsführer Bank und Versicherung, keinen Grund sieht, „die Nerven zu verlieren.“ 

Zwangskonvertierung rechtlich nicht erlaubt

Die Experten raten dazu, die Entwicklung ohne Panik zu verfolgen. Die häufig gestellte Frage von Unternehmern, ob die Hausbank jetzt eine Zwangskonvertierung vornehmen kann oder Kredite fällig gestellt werden können, verneinen die Experten: „Solange Verträge eingehalten werden und Zahlungen wie vereinbart getätigt werden, ist das rechtlich nicht möglich.“

Experten auf Draht

Bei allen Fragen rund um Franken-Kredite sind vorrangig die Hausbanken zu kontaktieren.

Auch die Fachleute in der WKO helfen: Tel. 0316/601-601, E-Mail rechtsservice@wkstmk.at

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