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Frank Stronach will Brot aus Semriach in die USA bringen

Der Ex-Magna-Boss Frank Stronach will in den USA eine Lebensmittelkette aufbauen – mit Broten aus der Bäckerei Pfleger.

Frank Stronach hat an den Brot- und Backwaren von Franz Pfleger Gefallen gefunden.
© Foto Fischer Frank Stronach hat an den Brot- und Backwaren von Franz Pfleger Gefallen gefunden.

Über die unternehmerische Vielseitigkeit eines Frank Stronach muss man in der Steiermark keine Worte verlieren: Der gebürtige Weizer ist ein Selfmade-Milliardär, hat zeit seines Lebens Visionen umgesetzt – viele sehr erfolgreich, manche weniger.

Im September wird Stronach mittlerweile 87 – aber wer glaubt, dass er sich „zur Ruhe“ gesetzt hat, der irrt: Nach seinem Abschied bei Magna begann er in Florida, Rinder zu züchten – und man darf fest davon ausgehen, dass schon damals im Kopf des Visionärs feststand, was heute selbst steirische Unternehmer „zu spüren“ bekommen – und zwar als Geschäftspartner des Kanadiers. „Frank Stronach will in den Vereinigten Staaten eine Lebensmittelkette aufbauen, für die er mehrere Steirer bereits ins Boot geholt hat“, erzählt der Semriacher Bäckermeister Franz Pfleger. So habe er etwa eine Molkerei für seine Rinderfarm in Florida bei einem Betrieb in Graz-Umgebung in Auftrag gegeben – und auch Pfleger selbst zählt mittlerweile zu den Lieferanten für Stronachs neue Lebensmittel-Vision, die „Athena Farms“. Pfleger: „Frank war auf der Suche nach geeigneten Brot- und Backwaren für sein Projekt, und über eine gemeinsame Bekannte aus Semriach habe ich ihn eingeladen, meine Produkte zu verkosten.“ Dieser freute sich über das Angebot, hat bei weit größeren und namhafteren Betrieben in Wien und auch Graz abgesagt und sich für Pflegers Roggenprodukte entschieden.

Lokalaugenschein

Am Mittwoch war Stronach sogar selbst vor Ort in der Backstube. „Natürlich können wir das nicht hier in Semriach produzieren. Deshalb habe ich eine eigene Backmischung designt, die sicherstellt, dass auch in den USA das Roggenbrot von Pfleger so schmeckt, wie man es bei uns am Semriacher Hauptplatz genießen kann“, so der Bäckermeister. Die ersten Lieferungen wurden bereits getätigt und Pfleger selbst war bereits in den USA, um „auch vor Ort zu zeigen, dass das funktioniert. Das Know-how, einen echten Sauerteig zu machen, gibt es in den Staaten nicht. Das zeigt wieder einmal, dass wir Steirer mit unserem Handwerk international punkten können.“

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