th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Forschung auf Schiene

Ein steirisch geführtes Konsortium hat Einstieg in ein Mega-Forschungsprojekt geschafft: Bis 2020 bringt das 600 neue Jobs.

Einem Konsortium unter der Führung des "Virtual Vehicle" der TU Graz ist der Einstieg in das gigantische EU-Forschungsprojekt "shift to rail", das insgesamt mit sagenhaften 920 Millionen Euro dotiert ist, gelungen: Der Zusammenschluss aus zwölf österreichischen und einem slowakischen Unternehmen - darunter die "Steirer" Voestalpine, AVL, Materials Center Leoben und der PJ Messtechnik - hat dabei mit 21 Millionen Euro Fördergeld einen dicken Fisch an Land gezogen. Das Projekt soll die ambitionierten Ziele der EU-Strategie "Horizon 2020" im Bahnsektor "auf Schiene" bringen.

Bessere Kosten-Nutzen-Effekt

Europaweit werden dafür seit Jahren zig Milliarden Euro in den Neu- und Ausbau der transeuropäischen Bahnachsen investiert - auch in der Steiermark. Die Strecken alleine sind aber "nur" die Voraussetzung: Der Bahnverkehr muss auch billiger und zuverlässiger werden. "Kosten und Streckenverfügbarkeit sind zentrale Themen", erklärt Virtual-Vehicle-Chef Jost Bernasch. "Wenn Strecken aufgrund technischer Gebrechen ausfallen, ist das für den Bahnverkehr eine Katastrophe", erklärt der Forscher. Deshalb sucht etwa die Voestalpine in diesem Projekt nach besseren Kosten-Nutzen-Effekten. "Wir wollen etwa Verschleiß und Schädigung von Schienen besser erforschen", sagt der Geschäftsführer der Voestalpine-Forschungsservicegesellschaft, Thomas Starzer. Neue Werkstoffe und verbessertes Design sollen die Betriebssicherheit verbessern und Wartungsintervalle verlängern, was insgesamt die Kosten senken würde. Die AVL, eigentlich eher im Automotive-Sektor zuhause, will hingegen "Gemeinsamkeiten für die verschiedenen Mobilitätssegmente" suchen, beispielsweise im Energiemanagement und in der Akkutechnik.

Vom Auto- zum Mobilitätscluster

Dass so viel Forschungsgeld in die Steiermark fließt, ist für Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann kein Zufall: "Mit dem Wandel vom reinen Auto- zum Mobilitätscluster haben wir schon vor Jahren auf Synergien gesetzt." 70 der 250 Mitglieder im Cluster sind (auch) im Railsektor tätig und erwirtschaften dort mit etwa 10.000 Mitarbeitern rund 4,25 Milliarden Euro jährlich. "Durch den Einstieg in das Projekt erwarten wir uns bis 2020 einen starken zusätzlichen Impuls", erklärt Cluster-Chef Franz Lückler. Er rechnet neben dem natürlichen Wachstum mit 600 Millionen Euro zusätzlicher Wertschöpfung sowie 600 neuen Jobs in der Steiermark.

Mehr darüber lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Steirischen Wirtschaft.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2015

Unternehmerinnen auf der Überholspur: 22.859 Betriebe werden von einer Frau geführt

44,2 Prozent der steirischen Firmengründungen wurden im Vorjahr von Frauen getätigt. mehr

  • Newsletter 2016

Mehrfach-Strafen fallen jetzt

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl legen ein Entlastungspaket für die Wirtschaft vor. mehr

  • Newsletter 2016

Tax Freedom Day: Bis jetzt wurde für den Staat gearbeitet

Bis 21. August arbeiten die Österreicher auch heuer wieder nur für den Staatssäckel. Wirtschaft fordert Generationengerechtigkeit. mehr