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Forschergeist trotzt der Pandemie im Land

Exklusiv-Ranking: Trotz Corona haben die steirischen Hochschulen im Vorjahr die Marke von 200 Millionen Euro an Mitteln aus Wirtschaft und Forschungsförderung überschritten. 

Digitale Arbeitswelt illustriert
© Zukunft Industrie_Mathias Kniepeiss 214,1 Millionen Euro haben die steirischen Universitäten und Fachhochschulen im Vorjahr mit Forschungsaufträgen eingenommen – damit ist der Gesamtwert trotz Corona stabil geblieben.

74,5 Millionen:  TU Graz bleibt bei F&E Spitze

Corona hin oder her, auf Platz eins des Rankings findet sich auch in diesem Jahr die TU Graz. 74,5 Millionen Euro konnte man 2020 an Drittmitteln lukrieren. Gegenüber 2019 ist das zwar ein Minus von 4,7 Millionen Euro, dieses lässt sich laut Rektor Harald Kainz aber schnell mit dem pandemiebedingten  Ausfall von Einnahmen wissenschaftlicher Veranstaltungen erklären. „Die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie bleibt auch im schwierigen Pandemiejahr das Markenzeichen und die Stärke der TU Graz. Unternehmen waren mit einem Anteil von fast 33 Prozent am Gesamtvolumen wiederum unsere stärksten Fördergeber“, so Kainz.


Med Uni Graz erzielt 65,5 Millionen 

Über einen ordentlichen Zuwachs bei den Drittmittelerlösen – trotz Corona – darf sich die Med Uni Graz freuen. 65,5 Millionen Euro wurden hier im Vorjahr erzielt, ein stolzes Plus von 7,2 Millionen Euro. Ein Erfolg, den Rektor Hellmut Samonigg vor allem auf die vielen Forschungskooperationen mit der Industrie zurückführt: „Dies bestärkt uns darin, dass der eingeschlagene Weg richtig gewählt wurde. Wir werden weiter an der Bündelung der Grundlagenforschung als auch an der angewandten Forschung durch innovative Impulse arbeiten. Unser Campus bietet dafür ein attraktives und kompetitives Umfeld.“


33,4 „Mille“ für Leobner Montan-Uni

Platz drei geht auch im diesjährigen Ranking wieder an die Montan-Universität: Die Werkstoff-Spezialisten konnten im Vorjahr 33,4 Millionen Euro an Drittmitteln einwerben, was einem Minus von 4,9 Millionen entspricht. Rektor Wilfried Eichlseder: „Der Rückgang konnte durch das großartige Engagement unserer Lehrstühle bemerkenswert gering gehalten werden, denn eine eigens eingerichtete Task Force Forschung hatte bereits im April letzten Jahres die Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme der Forschungstätigkeit geschaffen, und nur wenige Industriebetriebe haben ihre bereits erteilten Aufträge zurückgestellt.“


Uni Graz kommt auf 27 Millionen

Ein respektables Ergebnis schafft auch die Grazer Karl-Franzens-Universität: 27 Millionen Euro konnten hier 2020 über Drittelmittel an Land gezogen werden. Das entspricht zwar einem Minus von 3,9 Millionen Euro, dieses sei aber durch pandemiebedingte Ausfälle begründbar, betont Joachim Reidl, Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung: „In den nächsten zwei Jahren wird eine erfolgreiche Einwerbung und Beteiligung an der FWF-Wissenschaftsfonds Ini-tiative ,excellence=austria‘ im Vordergrund stehen. Da geht es um große Summen“, so Reidl. Er geht bereits für 2021 wieder von Drittmittel-Steigerungen aus.


9 Millionen Euro für FH Joanneum

Eine äußerst positive Entwicklung ihrer Drittmittelerlöse verbucht die Fachhochschule Joanneum. Rund neun Millionen Euro, ein Plus von knapp zehn Prozent, konnten hier im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftet werden. Martin Payer, kaufmännischer Geschäftsführer der FH Joanneum: „Auch im vergangenen Jahr konnten wir dank der interdisziplinären F&E-Kompetenzen, die es an unserer Hochschule gibt, größere EU-Forschungsprojekte und Auftragsforschung aus der Wirtschaft an Land ziehen.“ Für das aktuelle Geschäftsjahr  erwarte man allerdings einen Covid-19-bedingten leichten Rückgang bei den Drittmitteln.


Campus 02 erreicht 3,3 Millionen

Erfreuliche Entwicklung an der FH Campus 02: Der Drittmittelanteil konnte 2020 auf 3,3 Millionen Euro gesteigert werden. Dies entspricht rund einem Viertel des Gesamtbudgets. Rektorin Kristina Edlinger-Ploder ist dementsprechend erfreut: „Wir wachsen! Der kontinuierliche Ausbau an unserer Hochschule in den letzten Jahren schlägt sich nun bei den Erträgen der Drittmittel zu Buche. Nicht nur der infrastrukturelle Ausbau für F&E-Projekte, sondern auch die Erweiterung unserer akademischen Aus- und Weiterbildungslehrgänge dienen wiederum dem Wirtschafts- und Forschungsstandort Steiermark.“


Kunst-Uni erreicht 1,4 Millionen

Positive Bilanz der Kunstuniversität Graz in Sachen Drittmittel – mit noch positiverem Ausblick: 2020 konnte man 1,25 Millionen Euro an öffentlichen Forschungsprojektförderungen und 143.000 Euro an Auftragsforschung an Land ziehen. Heuer ist diese Summe auf bereits knapp drei Millionen Euro gestiegen. Rektor Georg Schulz: „Die Kunstuniversität Graz bearbeitet mit ihrem Institut für elektronische Musik und Akustik sehr erfolgreich ein Feld, das stark von der Technologieentwicklung für bzw. mit Partnern aus der Wirtschaft geprägt ist. Insgesamt kann festgehalten werden: Die Richtung stimmt.“


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