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Fonds werden immer interessanter

17 Milliarden Euro haben die Negativzinsen den heimischen Sparer schon gekostet. Fonds könnten eine Alternative sein.

Wenn es um das Spar- und Anlageverhalten der Steirer geht, dann stehen Sicherheit und Verfügbarkeit noch immer an absolut oberster Stelle. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Raiffeisenlandesbank  Steiermark (RLB). „So ist auch zu erklären, dass aktuell so viel Geld wie noch nie auf steirischen Spar- und Girokonten liegt“, erklärt Vorstandsdirektor Rainer Stelzer. 13,9 Milliarden Euro liegen nämlich allein auf steirischen Raiffeisenkonten. Weil es aber im aktuellen Zinsumfeld genau dort nichts mehr zu holen gibt, erleben Wertpapiere derzeit eine kleine Renaissance, und das, obwohl die teilweise großen Turbulenzen am Kapitalmarkt – rein nach Bauchgefühl – für negative Entwicklungen von Fondsveranlagungen sprechen würden. „Die Wertentwicklung vieler Fonds spricht jedoch dafür, dass sich die Kapitalmärkte mittlerweile schnell von Rückschlägen erholen“, sagt Rainer Schnabl, Sprecher der Raiffeisen Kapitalanlage GmbH. Das ist mit ein Grund, warum gemischte Fonds österreichweit immer beliebter werden.

Vertrauen in Fonds steigt erst mit guter Beratung

Seit Jahresbeginn wurden hierzulande nämlich 2,7 Milliarden Euro in Mischfonds investiert. Das entspricht einem Plus von vier Prozent. Dabei sei nicht nur die Anzahl der Verträge, sondern auch die durchschnittliche Investitionssumme pro Kunde deutlich gestiegen, sagt Stelzer: „Kunden, für die Wertpapiere passen und die auch umfassend beraten wurden, verstärken daher oft ihr Investment.“ Deshalb sei eine umfassende Beratung besonders wichtig: „Als Berater sollte man seinen Kunden auch morgen in die Augen sehen können.“ Wichtig sei dabei das persönliche Gespräch. „Bei so einem sensiblen Thema ist die Digitalisierung nicht so popluär“, ist Stelzer überzeugt. 


Von Michael Neumayr (Steirische Wirtschaft),

erschienen in der Steirischen Wirtschaft

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