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Flexible Arbeitszeiten gefordert

Der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeit-Modellen ist nicht nur bei den Chefs, sondern auch bei den Mitarbeitern groß.

Mehr Spielräume bei der Arbeitszeit - das hilft nicht nur dem Betrieb, sondern entspricht auch dem zunehmenden Wunsch der Mitarbeiter nach individuellen Lösungen. Denn für viele Arbeiter und Angestellte deckt sich der klassische Nine-to-five-Job nicht mehr mit ihren individuellen Bedürfnissen. Das bestätigt auch eine aktuelle Umfrage unter Arbeitnehmern, die das Market-Institut im Auftrag der WKÖ durchgeführt hat.

Individuelle Lösungen

"Der Trend geht dahin, dass Arbeitnehmer sich immer mehr vom Konzept eines Standard-Arbeitsplatzes mit Standard-Arbeitszeiten entfernen. Sie wünschen immer individuellere Lösungen, um den eigenen Ansprüchen maßgeschneidert entsprechen zu können", berichtet Market-Experte David Vogl. Es gibt also auch aus Arbeitnehmersicht viele gute Gründe für eine flexiblere Arbeitszeitgestaltung - zum Beispiel eine verlängerte Freizeit oder die Sicherung des Arbeitsplatzes. 55 Prozent der Befragten sind zudem der Meinung, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber von Überstunden profitieren. Außerdem sehen 83 Prozent Überstunden als sinnvoll an und 90 Prozent signalisieren Bereitschaft, phasenweise auch länger zu arbeiten.

Win-Win-Situation für Chefs und Mitarbeiter

Die praktische Umsetzung bei der Einteilung von Überstunden funktioniert laut den befragten Arbeitnehmern in der Regel sehr gut. Und auch die persönliche Belastung durch Überstunden hält sich für die Mehrheit durchaus in Grenzen, vielmehr haben sogar Zwölf-Stunden-Arbeitstage oder mehr ihren Reiz, wenn dadurch ein zusätzlicher freier Tag gewonnen wird. "Die Bedürfnisse der Wirtschaft und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer nach flexiblerem Arbeiten gehen also weitgehend in die gleiche Richtung", zieht der Meinungsforscher Bilanz. "Wo es das Gesetz erlaubt, schaffen die Sozialpartner auf betrieblicher Ebene bereits solche Möglichkeiten", betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl, der sich für eine Flexibilisierung einsetzt. Er nennt etwa das Zeitkontenmodell in der Maschinen-, Metall- und Gießereiindustrie.



Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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