th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Firmengeschichte als Marketingtool

Mit einem eigenen Unternehmen will der Historiker Michael Egger das Potenzial der steirischen Wirtschaftsgeschichte heben.

Ein Historiker, der sich selbstständig macht und dabei noch im eigenen Fach bleibt, das gibt es nicht oft. Michael Egger, zuvor engagiert am Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz, will mit seiner neu gegründeten Agentur "Erfolgszeiten" steirischen Unternehmen ihre eigene Geschichte näher bringen und sie attraktiv aufbereiten. "Hier gilt es, ein Potenzial zu heben, das oft in den Archiven im Keller schlummert", betont Egger. Und dabei würde Geschichtsbewusstsein auch zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beitragen, ist er überzeugt: "Wenn man sich zum Beispiel des historischen Werts einer Immobilie bewusst ist, dann hebt das natürlich auch den Wert."

Vom Workshop bis zum eigenen Firmen-Museum

Hauptsächlich sieht Egger aber die zahlreichen Unternehmensgeschichten als wirkungsvolles Marketingtool. "In den USA, wo zehn Jahre schon wie 100 gefeiert werden, hat man das schon lange erkannt", erzählt Egger, woher er seine Geschäftsidee hat. Ein Jubiläumsjahr würde immerhin aus 365 Tagen bestehen, da könne man sich nicht auf die Produktion von nur einer Broschüre beschränken, ist er überzeugt. Von der Wanderausstellung mit Rollups über Onlinelösungen bis zum eigenen Museum sei hier alles möglich und der Kreativität keine Grenzen gesetzt, sagt Egger: "Je intensiver man das nutzt, desto besser." Bei seiner Recherche nimmt der Jungunternehmer dafür nicht nur firmeneigene Archive ins Visier, sondern greift auch auf externe Quellen wie Zeitungsarchive, offizielle Dokumente und Zeitzeugenberichte zurück. Außerdem bietet der Historiker und ausgebildete Unternehmensberater auch History-Marketing-Workshops an: "Große Teile der Recherche kann man mit etwas Hilfe sogar selbst durchführen. Es fehlt aber noch das Bewusstsein über den Wert der eigenen Geschichte."

Holen Sie sich hier alle Infos.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at 

Das könnte Sie auch interessieren

  • News 2016

Viele Gründe fürs Gründen

Warum wird jemand Einzelhändler und welche Strategien stecken dahinter? Teil eins der KMU-Forschung-Austria-Studie forscht nach den Motiven. mehr

  • Newsletter 2016

Damit das Geld nicht verheizt wird

Die Heizperiode ist angelaufen und die Kosten belasten die Budgets. So sparen Sie in Ihrem Unternehmen Energie! mehr

  • Presseaussendungen 2015

Steirer schenken 6 Millionen Weihnachtspackerln

Die Optimisten überwiegen in der Steiermark auch heuer wieder: 27 Prozent der Händler rechnen mit einer Umsatzsteigerungen. mehr