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Finanzwissen startet in Schule

Österreichs Schuldner werden immer jünger: Den jungen Erwachsenen fehlt die Finanzbildung - wir starten ein Pilotprojekt.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Schon fast 60.000 Österreicher suchen jährlich Hilfe bei einer der zehn staatlich anerkannten Schuldnerberatungsorganisationen. 27,4 Prozent davon sind unter 30 Jahre alt. Grund dafür ist, dass viele junge Menschen offenbar Probleme damit haben, Verpflichtungen aus Verträgen im immer komplexer werdenden System von Finanztransaktionen abzuschätzen. "Es geht häufig um das erste Auto und die Folgekosten daraus, Handyverträge, Mieten, Möbelablösen - und um das Konsumverhalten allgemein", sagt Julia Strablegg-Muchitsch, eine der Beraterinnen bei der Schuldnerberatung Steiermark.

"Financial Education"

Durchschnittlich liege die Verschuldung in diesem Alter schon bei rund 30.000 Euro. Kommen mehrere Faktoren zusammen - etwa der Verlust des Arbeitsplatzes bzw. der Lehrstelle - laufen die Kosten schnell aus dem Ruder und die Schuldenfalle schnappt zu. Darum sind sich auch alle Experten einig, dass man im Bereich der "Financial Education", also in der Vermittlung von grundlegendem Finanzwissen, möglichst früh ansetzen müsse. Zwar setzen Schuldnerberatung und auch andere Organisationen, etwa die Österreichische Nationalbank (OeNB), auf Prävention. Allerdings kämpfen alle diese Einrichtungen letztlich mit beschränkten Ressourcen.

Wir starten neue Initiative!

Auf Initiative der WKO Steiermark werden diese Kräfte nun gebündelt. Markus Kohlmeier, gewerblicher Vermögensberater und Versicherungsmakler, will künftig alle Kräfte von Schuldnerberatung bis OeNB und Landesschulrat Steiermark bündeln und unter dem Dach der WKO ein Pilotprojekt aufziehen und eine gemeinsame Plattform etablieren. "Ziel ist es, künftig Schülern aller Schulstufen altersgerecht aufbereitetes, praxisbezogenes Finanzwissen anzubieten", sagt Kohlmeier. Die jeweiligen Inhalte seien zum Teil bereits in den Lehrplänen berücksichtigt. "Allerdings ist es so, dass es den Schulen oft an Zeit oder subjektivem Interesse fehlt, in diesem sich schnell ändernden Thema am Laufenden zu bleiben. Das erzeugt Unsicherheit. Das Resultat daraus ist, dass die Themen gar nicht mehr aufgegriffen werden", sagt Kohlmeier. Hier will man ansetzen und den Pädagogen künftig einen praxisbezogenen Fundus an Ideen und Materialien anbieten.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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