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Finaler Bilanzvorhang fällt mit Gewinn

Ende August wird die Hypo Steiermark mit der RLB verschmolzen. Fürs erste Halbjahr weist die Bank noch einmal ein EGT von 12,21 Millionen Euro aus.

Bernhard Türk und Martin Gölles (v.l.)
© ARTige Bilder/Loske Bernhard Türk und Martin Gölles können auf ein positives (letztes) Halbjahresergebnis der Hypo verweisen.

In den kommenden Tagen geht ein Stück steirische Bankengeschichte zu Ende. Denn mit 31. August wird die Hypo nun endgültig mit der Raiffeisenlandesbank Steiermark verschmolzen. Eine Fusion, die nach über 90 bewegten Jahren das Ende der Hypo als weiß-grüne Regionalbank bedeutet. 

Doch dieses Ende ist noch einmal von Erfolg gekrönt, wie Generaldirektor Martin Gölles und Vorstandsdirektor Bernhard Türk berichten: 12,21 Millionen Euro habe die Hypo Steiermark als Ergebnis ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im ersten Halbjahr 2021 erwirtschaften können, das sind um fast zwei Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Wir können mit der Ergebnisentwicklung sehr zufrieden sein. Die strategischen Kerngeschäftsfelder unseres Hauses wussten am Markt zu überzeugen“, resümiert Gölles positiv. Aufgrund des Verkaufs von vier Filialen (Feldbach, Fürstenfeld, Judenburg und
Schladming) und der damit verbundenen Reduktion des Geschäftsvolumens – die Bilanzsumme sank im ersten Halbjahr von 3,69 auf 3,41 Milliarden Euro – ist eine direkte Vergleichbarkeit der Ergebnisse allerdings nur bedingt möglich. 

Plus bei Eigenmitteln und positives Kerngeschäft

Die Eigenmittelquote der Bank ist per 30. Juni trotzdem leicht gestiegen, und zwar auf 16,85 Prozent. Bei einem Ausleihungsvolumen von insgesamt 2,66 Milliarden Euro (Vergleich 2020: 2,95 Milliarden Euro) konnte die Hypo im ersten Halbjahr aufgrund einer sehr positiven Entwicklung in den Kerngeschäftsfeldern „Wohnbaugenossenschaften“ und „Projektfinanzierungen“, wie Gölles betont, einen Nettozinsertrag von rund 19,5 Millionen Euro und ein EGT von 12,21 Millionen Euro erwirtschaften. Die Bank erzielte damit – deutlich positiv beeinflusst durch den Verkauf der vier Filialen – einen Halbjahresüberschuss von 27,21 Millionen Euro.

Nun laufe die Verschmelzung mit der RLBSteiermark nach Plan. Für diese gab es von den Aufsichtsräten der beiden weiß-grünen Traditionsgeldinstitute am 27. April dieses Jahres grünes Licht. Durch die Fusion wird die Betreuung der Kunden künftig ausschließlich unter dem Dach der Marke Raiffeisen erfolgen. Gölles abschließend: „Aufgrund dieses Veränderungsprozesses waren die letzten Monate deutlich davon geprägt, die Kunden strukturiert in die neue Markenwelt ein- und überzuführen. Bei ihnen möchten wir uns für die langjährige Treue bedanken.“

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