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Festplattenabgabe: Frist läuft ab

Bei der Speichermedienvergütung wurde eine Einigung erzielt, doch die Frist für die Berechnung läuft nur bis zum 31. Juli 2016.

Es schien, als würde das Ringen um die Speichermedienvergütung - also die Abgabe einer bestimmten Summe für Festplatten und Co. vom Erstinverkehrbringer an die Verwertungsgesellschaft Austromechana - zu einer "Never Ending Story" werden. So wurde zwar mit Oktober des Vorjahres den jahrelangen Verhandlungen mit einer Einigung zu einem Gesamtvertrag ein Ende gesetzt, doch erst jetzt - mit 22. Juni - wurde festgelegt, wie mit IT-Produkten und Handys zu verfahren ist, die noch vor dem 1. Oktober 2015 verkauft wurden.

Extrem kurze Fristen

"Zwar konnte die WKÖ-Fachvertretung durch ihren vehementen Einsatz die ursprünglichen Forderungen der Austromechana von mehreren hundert Millionen Euro deutlich mindern, doch was jetzt auf die Händler zukommt hat es trotzdem in sich", erzählt der Grazer Computer-Fachhändler Rüdiger Wetzl. "Denn nicht nur, dass es jetzt für viele extrem teuer werden wird, auch die Zeit für die Berechnung ist ein Witz." Konkret haben die Händler nämlich nur noch bis zum 31. Juli 2016 Zeit, alle verkauften Speichermedien, für die der "Erst- bzw. Großhändler" noch keine Abgaben bei der Austromechana geleistet hat, nachzuzählen und diese online einzumelden. Zuvor jedoch ist der dazu notwendige neue Rahmenvertrag downzuloaden und zu bestätigen. Wetzl: "Jeder muss jetzt rasch seine Lieferanten befragen. Dann geht der Papierkram los, denn zurückgerechnet wird bei IT-Produkten bis zum 1. Jänner 2013, bei Handys bis zum 1. Jänner 2012".

Kosten im Überblick

Pro verbautem Speicher sind es fünf Euro, bei externen sind es 4,50 Euro. Mobiltelefone schlagen mit 2,50 Euro und Tablets mit 3,75 zu Buche. Und auch beim Bezahlen heißt es fix sein: Hier läuft die Frist bereits am 31. August 2016 ab. "Nicht nur, dass die Fristen viel zu kurz sind, das Schlimme ist, dass es keine Bagatellgrenze gibt", erklärt Wetzl. Ohne Ausnahme muss alles, bis hin zum kleinsten Speicherstick, rückwirkend eingereicht werden. Hier mahnt Wetzl zu sehr exaktem Vorgehen: "Wir wissen aus verlässlicher Quelle, dass bereits die 'Straf'-Formulare der Verwertungsgesellschaft vorbereitet sind. Wer bei einer Prüfung der Austromechana von der eingereichten Info um mehr als fünf Prozent abweicht, der muss die Prüfung bezahlen: Das sind 4.800 Euro zuzüglich Spesen!


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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