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Ferienspaß auf höchster Ebene

Die Steiermark boomt als sommerliches Urlaubsland. Ein Trend, den auch immer mehr Bergbahnen für sich nutzen.

Die Ferien sind da und immer mehr Urlauber entscheiden sich für den Seelenbaumel in der Steiermark. 2015 haben fast 6,5 Millionen Nächtigungen eine Rekordmarke gesetzt. Zwei von drei Gästen kommen aus Österreich, vor allem aus der Steiermark und Wien. Wichtigster Auslandsmarkt ist Deutschland, knapp gefolgt von Ländern in Mittel- und Osteuropa. Politische Brandherde in klassischen Feriendestinationen wie Ägypten oder der Türkei lassen erwarten, dass die Urlauberströme heuer verstärkt umgeleitet werden. Auch in die Steiermark, wo Gäste das finden, was sie suchen: Sicherheit, Erholung, Natur, Kulinarik und Entertainment. Und genau dieses Segment besetzen - zumindest über der Baumgrenze - immer mehr Bergbahnen. Von insgesamt elf steirischen Gondelbahnen und Sesselliften, die auch im Sommer in Betrieb sind, bespielen neun die Berge aktiv, vier davon als zertifizierte Unternehmen, deren Siegel schon alleine für Entertainment auf allerhöchster Ebene steht. Allen voran die Schladminger Planaibahnen, die sich zum Sommer-Hotspot entwickelt haben. Nicht weniger als 8.000 Gäste schweben täglich in luftige Höhe, um sich von Dachsteinmassiv, Eispalast, Skywalk und vielen anderen Attraktionen begeistern zu lassen.

Positive Entwicklung

Geschäftsführer Georg Bliem sieht noch kein Ende der Aufwärtsentwicklung: "Noch vor einigen Jahren war der Winter praktisch der einzige Umsatzmotor, das hat sich jetzt geändert. Die Nachfrage ist enorm, wir rüsten laufend nach, alleine der Neubau des Hopsi-Kinderlandes hat ein Plus von 700 Fahrten täglich gebracht." Auch Erwin Petz von der Riesneralm kann sich einen Sommer ohne Aktivitäten auf dem Berg nicht mehr vorstellen. Seit 2006 verbucht er um 500 Prozent mehr Bahnkunden. "2015 haben wir 20.000 Gäste befördert." Neuester Clou ist ein beheiztes Gipfelbad mit Windschutz auf 1.900 Metern Seehöhe. "Wir verdienen unser Geld zunehmend im Sommer, weil die Winter immer schneeärmer und die Sommer immer heißer werden, was viele Gäste auf die Berge flüchten lässt." Auch Johann Kleinhofer, Geschäftsführer der Mariazeller Bürgeralpe, setzt seit 15 Jahren voll auf die Sommergäste und hat 2015 fast 60.000 Gäste befördert. Um Urlauber aller Altersklassen bei Laune zu halten, lockt er in seinem Freizeitpark mit Konzerten auf der höchstgelegenen Seebühne und vor allem mit viel Wasserspaß wie Wasserskilift, Wakeboarden und mehr im Wasserbecken, das im Winter die Schneekanonen speist. Bernhard Michelitsch von der Tauplitz setzt auf sanften Tourismus ohne lautstarke Action, was 2015 immerhin 16.000 Gäste begeistert angenommen haben: "Schöne Wanderrouten, Klettersteige oder Radtouren für Genießer sind für unsere Gäste Adrenalin genug." Steiermark-Tourismus-Chef Erich Neuhold unterstreicht die Wichtigkeit der Bergbahnen für den Sommertourismus: "Durch die Inszenierung der alpinen Welt und die Angebote der Bergbahnen kommen Zielgruppen in die Berge, die sonst nie ein Gipfelerlebnis hätten."


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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