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Feinstaubgebiete werden endlich angepasst

Das Aichfeld und die zentrale Mur-Mürz-Furche sind bald keine Sanierungsgebiete mehr: Obersteirische Wirtschaft "atmet auf".

Dieser Tage ist die Novelle der Luftreinhalte-Verordnung in Begutachtung gegangen. Der Gesetzgeber trägt dabei den messbaren Verbesserungen Rechnung und setzt eine Forderung der Wirtschaft um. Konkret werden das Aichfeld und die zentrale Mur-Mürz-Furche aus der Sanierungszone herausgenommen. "Das gibt der obersteirischen Wirtschaft wieder Luft zum Atmen", freut sich WKO Steiermark-Präsident Josef Herk. Ein Schritt, der aus Sicht der Wirtschaft längst überfällig war, schließlich haben die getroffenen Maßnahmen längst zu messbaren Erfolgen geführt: Die strengen EU-Grenzwerte wurden in den vergangenen Jahren sowohl im Aichfeld als auch in der Mur-Mürz-Furche durchgehend und deutlich eingehalten. "Aus diesem Grund haben wir uns auch im steirischen Wirtschaftsparlament mehrmals für eine Rücknahme der Sanierungsgebiete ausgesprochen. Es freut uns sehr, dass Landesrat Anton Lang diesen Argumenten nun mit konkreten Taten Rechnung trägt", betont Herk.

Große Erleichterung für alle

Diese Maßnahme stelle nämlich eine wesentliche Erleichterung für zahlreiche Betriebe in den betroffenen Regionen dar: Denn durch die Ausweisung als Feinstaubsanierungsgebiet ergeben sich für Unternehmen innnerhalb der Zone nicht nur im UVP-Verfahren, sondern auch im normalen Betriebsanlagenverfahren erschwerte Bedingungen. Weiters hemmt hier auch die sogenannte "Offroad"-Verordnung. Ebenfalls in der Novelle enthalten ist eine Ausweitung der Lkw-Fahrverbote für alte Lastwägen unter 7,5 Tonnen in den verbleibenden Feinstaubsanierungsgebieten. "Auch wenn wir mit dieser Maßnahme keine allzu große Freude haben, tragen wir diese mit, da sie durch Ausnahmeregelungen im Werkverkehr und durch Fördermaßnahmen abgefedert wird. Denn als Wirtschaft sagen wir natürlich 'Ja' zu sauberer Luft, solange den Unternehmern aber auch Luft zum Atmen gelassen wird", sagt Herk.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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