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Faszination-Technik-Challenge

An die Bunsenbrenner und Petrischalen, fertig, los: 14 Schülerteams ritterten in genialen Experimenten um den Sieg.

2.021 Schüler, 118 teilnehmende weiß-grüne Leitbetriebe und knapp 5.000 Besucher: Das ist die beeindruckende Bilanz zum Zehn-Jahres-Jubiläum der "Faszination Technik". Diese Initiative der Industrie wurde gestartet, um Schulen mit den Betrieben in der Region zusammenzuschließen und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Wie gut dieses Ziel im Laufe der letzen Jahre gefruchtet hat, das zeigt sich nicht nur an steigenden Industrie-Lehrlingszahlen oder Absolventen technischer Hochschulen, sondern wohl am besten vor Ort, beim jährlichen Höhepunkt der Initiative: der Faszination-Technik-Challenge. "Techniker, die dem Rest der Welt eine Nasenlänge voraus sind, sind der Zukunftsfaktor für die produzierende Wirtschaft", betonten Angelika Kresch, Spartenobmann der Industrie, und Josef Herk, WKO Steiermark-Präsident, unisono beim Startschuss der Zehn-Jahres-Jubiläums-Challenge. Und dass unter den 281 Schülern - die hier in 14 Teams ihre Firmenprojekte vorstellten - auch viele dieser zukünftigen Techniktalente zu finden sind, das bestätigt schon der Blick auf die Präsentationen.

Technikbegeisterter Nachwuchs

So wurden im Foyer der WKO Steiermark eifrig Bunsenbrenner angeworfen (BG/BRG Leoben mit Enages) und Kühlschränke "zerlegt" (BG/BRG Fürstenfeld mit Secop), Glas mit Metallkugeln "beschossen" (BG/BRG/BORG Köflach mit Technoglas), Semmeln produziert (BG/BRG Carneri mit König Maschinen) oder in Laborgefäßen Bier gebraut (BORG Bad Radkersburg mit Bevog). Und wussten Sie, wie man Stickoxide bei der Dieselverbrennung "unschädlich" macht? Das präsentierte der insgesamt 2.000. Teilnehmer der Faszination Technik, Maximilian Stadler (BG/ BRG Klusemann mit AVL). Aber nicht nur bestehende Verfahren wurden in Experimenten nachgestellt, auch neue Ideen wurden von den Schülerteams generiert - etwa eine App, die Kunden zeigt, wie weit die Herstellung des Fahrzeuges bereits vorangeschritten ist (BG/BRG Lichtenfels mit Magna). Und auch wenn es alle verdient hätten, so war die Jury doch gezwungen, Gewinner für die Ober- bzw. Unterstufe zu küren. Hier holte sich das BG/BRG Leibnitz den Doppelsieg. Für den besten Platz am Stockerl blickte die Oberstufe der steirischen Tierkörperverwertung über die Schultern, während die Unterstufe mit einem luftbetriebenen Schaufelrad und einem Fahrraddynamo (Verbund/ Thermal Power) Lampen zum Leuchten brachte.


Rückfragen: 
Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

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