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Faszination-Technik-Challenge: 2.000ster Teilnehmer

Zum „Zehn-Jahres-Jubiläum“ konnte mit Maximilian Stadler der 2.000ster Teilnehmer begrüßt werden.

„Für die steirischen Industriebetriebe ist die Verfügbarkeit von technisch-naturwissenschaftlich qualifizierten Mitarbeitern der Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Zukunft – für die des Betriebes und für die des Wirtschaftsstandorts Steiermark“, erklärt Industrie-Spartenobmann Angelika Kresch. Aus diesem Grund wurde vor zehn Jahren auch die Initiative „Faszination Technik“ von der Sparte Industrie ins Leben gerufen, um die Zahlen der Absolventen von technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildungseinrichtungen – von der Lehre bis zum Doktorat – zu steigern. „Kinder sind von Natur aus von Technik fasziniert. Es liegt an uns allen, diese Faszination zu wahren. Das hat zwei Gründe. Erstens: Technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungen bieten jungen Menschen hervorragende Perspektiven für ihre Zukunft. Und zweitens: Gut ausgebildete technische Mitarbeiter entscheiden in einer globalisierten Welt oft über das Überleben von Betrieben.“ Dass diese Mitarbeiter in Zukunft dringend benötigt werden, bestätigt auch das WIFO. Bis 2020 werden alleine in Österreich 40.000 neue MINT-(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft & Technik)-Jobs entstehen. Doch bereits jetzt sei es schwer, diese offenen Stellen passend zu besetzten, betont Kresch: „Die Hälfte der Betriebe kämpft mit großen Rekrutierungsproblemen bei Fachkräften und hochqualifizierten Mitarbeitern in den Bereichen Technik und Produktion, aber auch im Bereich Forschung und Entwicklung.“


Jugendliche für ihre Talente begeistern

Wie wichtig es ist, dem drohenden Mangel an hellen Köpfen mit Initiativen wie der „Faszination Technik“ entgegenzutreten, betont auch WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk: „Trotz hoher Arbeitslosigkeit ist die Suche nach geeigneten Fachkräften oftmals äußerst schwierig und dauert Monate. Das klingt paradox, ist für viele Unternehmer aber leider Realität. Verschlimmert wird die Situation durch den demografischen Wandel einerseits und die hohen Drop-out-Quoten in den höherbildenden Schulen aufgrund fehlgeleiteter Ausbildungsentscheidungen andererseits. Beinahe jeder dritte Schüler bricht seine Ausbildung ab.“ Um dieser „Vergeudung des wichtigsten Rohstoffes des Landes – der Jugend“ entgegenzuwirken, nimmt die WKO Steiermark drei Millionen Euro in die Hand und präsentiert mit dem Talent.Center ab Herbst ein europaweit einzigartiges Karriere-Tool für die heimische Jugend. Herk: „In 36 Prüfstationen werden die Talente der steirischen Jugendlichen in den Bereichen kognitive Leistungserfassung, berufsrelevante Fähigkeiten sowie Motorik und Aufnahmefähigkeit ausgelotet. In der Erstphase werden das Talent.Center Schüler der 7. und 8. Schulstufen durchlaufen, später werden auch die höheren Klassen eingebunden.“ Wissenschaftlicher Partner ist die Uni Graz, die als einzige eine Professur für Begabtenforschung in Österreich hält. „Damit bieten wir Jugendlichen wie Eltern eine hochqualifizierte Entscheidungshilfe für die weitere Bildungs- bzw. Berufswahl“, so Herk.

 

Faszination Technik Challenge 2016: Jubiläumswettbewerb mit 2.000stem Teilnehmer

Gute Unterstützung in der Frage nach dem möglichen zukünftigen Karriereweg liefert auch die „Faszination Technik“-Aktionslinie: „Technik in den Betrieben der Region“. Hier laden Leitbetriebe aus der Region Jugendliche ein, hinter die Produktionskulissen zu blicken und die so gesammelten Erfahrungen ein Schuljahr lang im Unterricht in Form eines Projektes kreativ zu verarbeiten. 281 Schülerinnen und Schüler aus acht Ober- und sechs Unterstufen haben in diesem Jahr teilgenommen. Sie rittern nun im abschließenden Wettbewerb – der „Faszination Technik Challenge“ – um die Auszeichnung zum besten Schülerprojekt. Mit dabei ist mit Maximilian Stadler (6. Klasse, BG/BRG Klusemann) heuer auch der insgesamt 2.000ste Teilnehmer. „Wir haben die AVL List besucht, wo wir uns mit der Emissionsreduktion bei Dieselmotoren auseinandergesetzt haben“, erzählt Stadler. Von dem Engagement der Betriebe wie auch dem der Jugendlichen beeindruckt zeigt sich auch der Umsetzungspartner von „Technik in den Betrieben der Region“ – die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft (STVG). STVG-Geschäftsführerin Michaela Marterer: „Hinter der Präsentation der Projekte bei der Challenge steht ein monatelanger Prozess, in dem die Schülerinnen und Schüler Betriebe in ihrer Region erkunden, hier industrielle Weltspitzenleistungen erleben und das alles dann im Team praktisch aufarbeiten.“


Faszination Technik Partner-Logos




Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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