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Fachkräfte im Betrieb entdecken 

Skilltree aus Graz macht mit künstlicher Intelligenz versteckte Kompetenzen bei Mitarbeitern im Unternehmen sichtbar.

„In Unternehmen bleiben oft viele Fähigkeiten von Mitarbeitern verborgen. Doch diese gilt es in Anbetracht des Fachkräftemangels unbedingt zu entdecken und auch zu nutzen, so Skergeth.
© Freilichtmomente „In Unternehmen bleiben oft viele Fähigkeiten von Mitarbeitern verborgen. Doch diese gilt es in Anbetracht des Fachkräftemangels unbedingt zu entdecken und auch zu nutzen", so Skergeth.

Wer gute und vor allem qualifizierte Mitarbeiter sucht, braucht aktuell einen langen Atem. Denn der Fachkräftemangel hat trotz Corona weiter an Brisanz zugenommen – und das quer durchs ganze Land. Eine neue und mit reichlich technischem Wissen bestückte Hilfestellung verspricht hier das junge Grazer Unternehmen Skilltree. Der Clou: Künstliche Intelligenz und Machine Learning kommen zum Einsatz, um versteckte Talente und verborgene Fähigkeiten bei den Mitarbeitern im Betrieb selbst zu entdecken. „Die lange tradierten und nach wie vor üblichen Personal-Systeme erkennen nur, was auf der Bewerbung steht“, so Markus Skergeth. „Doch gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel kann es sich kein Unternehmen mehr leisten, auf eigentlich vorhandene Fertigkeiten von Mitarbeitern zu verzichten. Diese können aber nur dann entsprechend genutzt werden, wenn man auch davon weiß.“  

Versteckte Talente

Deshalb hat er gemeinsam mit seinen FH-Joanneum-Kommilitonen Sebastian Wanke, Simon Löwy und Viktor Ielnykov am Grazer Science Park ein Start-up gegründet. Dieses unterstützt Unternehmen mittels interaktivem Human-Ressource-Tool bei der Suche nach versteckten Talenten im Betrieb. Und dafür werden die Beschäftigten dann auch selbst aktiv. „Wir haben eine Software entwickelt, mit der die Mitarbeiter ihre eigenen Fähigkeiten zielgerichtet erfassen. Sie selbst sind es, die – spielerisch motiviert – ihren jeweils eigenen Fähigkeitsbaum, den Skilltree, befüllen“, so Skergeth. „Neu erworbene Kompetenzen werden sukzessive eingepflegt, der Baum wächst also ständig mit.“ 

Auf Know-how zurückgreifen

Dank spezieller Algorithmen werde der Aufwand für die Beschäftigten äußerst geringgehalten, doch der Output sei groß, unterstreicht Skergeth: „Damit lassen sich beispielsweise Projektteams per Knopfdruck perfekt zusammenstellen oder Experten identifizieren, von denen man zuvor gar nichts wusste. Etwa zuletzt bei Corona, als Homeoffice und Remote-Work angesagt waren, die wenigsten aber hier auf das bereits vorhandene Know-how der Mitarbeiter zurückgegriffen haben – weil sie  ja gar nicht wussten, dass es da ist.“

Aber nicht nur das, ganze Stärken-und-Schwächen-Analysen von Abteilungen bzw. des gesamten Betriebs könnten mit der Software durchgeführt werden, so Skergeth. Und das kommt an, nicht nur bei der FFG, die diese Human-Ressource-Innovation mit einer Förderung im mittleren sechsstelligen Betrag fördert, sondern auch bei immer mehr Unternehmen.

Quergefragt

Wohin geht die Reise bei Skilltree?

Aktuell konzentrieren wir uns auf Österreich, danach soll der DACH-Raum folgen.

Jeder ist für sein Profil selbst verantwortlich?

Ja. Ich selbst weiß ja am besten, was ich gut kann.

Was steht ganz oben auf der To-do-Liste?

Wir führen Gespräche mit Investoren, um den Rollout von Skilltree voranzutreiben.


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