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Exportpreis für Graz-Köflacher-Bahn

Die Graz-Köflacher Bahn wurde aufgrund ihres internationalen Einsatzes mit dem Exportpreis 2019 in der Kategorie Transport und Verkehr ausgezeichnet. 

WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Bundesspartenobmann Alexander Klacska, Andreas Mandl, Franz Weintögl und Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl.
© Frank Helmrich Photographie WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Bundesspartenobmann Alexander Klacska, Andreas Mandl, Franz Weintögl und Bundesministerin Elisabeth Udolf-Strobl.

Seit 25 Jahren zeichnet die WKÖ österreichische Betriebe für überdurchschnittliche Erfolge in Auslandsmärkten aus. Heuer ging der Exportpreis in der Kategorie Transport und Verkehr an ein steirisches Traditionsunternehmen: „Die Verleihung des Exportpreises 2019 ist eine schöne Bestätigung für den Erfolg unserer internationalen Unternehmensstrategie. Die Graz-Köflacher-Bahn wagte mit den Joint Ventures LTE und Adria Transport bereits sehr früh den Schritt in den internationalen Güterverkehrsmarkt, was später mit großartigen Ergebnissen belohnt wurde“, freut sich GKB-Generaldirektor Franz Weintögl. 

Die GKB hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom regionalen Traditionsunternehmen zum modernen, serviceorientierten Mobilitätsanbieter entwickelt, der vor allem im Personennahverkehr und im Schienengüterfernverkehr erfolgreich ist. „Wir haben immer über den Tellerrand geblickt und versucht, durch Diversifizierung erfolgreich zu sein, was uns auch gelungen ist. Innovation, Weiterentwicklung und Flexibilität sind der Schlüssel zum grenzüberschreitenden Erfolg“, so Weintögl.

12,1 Millionen Passagiere jährlich

In Summe bedient die GKB drei S-Bahn-Linien und 26 Buslinien in der Weststeiermark und im Zentralraum Graz. Rund 12,1 Millionen Passagiere werden jährlich befördert – Tendenz steigend. Die Geschäftstätigkeit der GKB-/LTE-/ADT-Unternehmensgruppe erstreckt sich bis nach China, auch im südosteuropäischen Raum will sich die Gruppe künftig verstärkt engagieren. 

In der Steiermark sind ebenfalls zahlreiche Projekte geplant, eines davon ist die Elektrifizierung des gesamten Streckennetzes in der Weststeiermark und ein Ausbau der Bahninfrastruktur. „Unser Ziel ist eine umfangreiche Ausweitung des Mobilitätsangebotes, zeitnah vor Inbetriebnahme der Koralmbahn“, ergänzt Weintögl. Die Elek­trifizierung der Schieneninfrastruktur in der Weststeiermark eröffnet neue Möglichkeiten für den Personen- und Güterverkehr. Insgesamt sollen rund 133 Kilometer Strecken- und Bahnhofsgleise mit einer elektrischen Oberleitung überspannt werden.

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