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Ethik im Zeitalter der Digitalisierung

Teil drei der Miniserie zum Thema Künstliche Intelligenz: Wann wird der Einsatz von Maschinen und Computern bedenklich?

Roboter sind dank unterschiedlicher Algorythmen dazu fähig, aufgrund der reinen Faktenlage schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.
© AdobeStock_lassedesignen Roboter sind dank unterschiedlicher Algorythmen dazu fähig, aufgrund der reinen Faktenlage schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.

Jeder kennt Saugroboter und ihre Vorteile: Sie übernehmen ungeliebte Putzarbeiten und haben sich vom hippen Nerd-Spielzeug zur smarten Haushaltshilfe entwickelt. Diese intelligenten Saugroboter sind vollgestopft mit Sensoren, die dafür zuständig sind, dass sich der Roboter im Einsatzgebiet besser orientieren kann. Was dabei aber oft vergessen wird: Diese Sensoren sorgen dafür, dass neben Staub auch sensible Daten über die Wohnung gesammelt werden können. „Wer sich künstliche Intelligenz anschafft, sollte sich auch genau informieren, wie diese funktioniert und arbeitet“, betont Dominic Neumann, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie. „Man kann den potenziellen Gefahren ausweichen, indem man den Hersteller prüft und diverse Sicherheitsvorkehrungen trifft. Respekt vor KI ist gut, Angst hingegen völlig unbegründet. Künstliche Intelligenz erleichtert uns nämlich erheblich das Leben“, so Neumann.  

Digitale Entscheidungen 

Das Internet und die reale Welt sind spätestens seit dem „Internet der Dinge“ keine getrennten Parallelwelten mehr. Roboter sind dank unterschiedlicher Algorithmen dazu fähig, aufgrund der reinen Faktenlage schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. „Sei es bei der Auswahl geeigneter Transplantationspatienten für menschliche Organe oder bei der Steuerung von Autos – KI ist mittlerweile in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen. Ob diese immer ethisch korrekt sind, bleibt fraglich“, so Neumann. 

Auf manche Fragen gibt es eben (noch) keine Antworten. „Wir müssen mit den Unsicherheiten, die in unserer immer komplexeren Welt zunehmen, zu leben lernen“, so Neumann. Um aber eine gewisse Ethik gewährleisten und die Würde des Menschen bewahren zu können, sollten bei der Softwareentwicklung immer folgende vier Grundsätze berücksichtig werden: Compliance, Entscheidungsfreiheit, Emotionale Sicherheit und Kulturelle Vielfalt. 

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