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Es wird noch kein Winter wie damals

Auch wenn die Covid-Regeln gelockert wurden, so bleiben die Gäste vorsichtig. Die Energieferien retten den Winter nicht. 

Energieferien sind  wichtige Umsatzbringer, weil diese vor allem von Familien gebucht werden.
© Steiermark Tourismus/Tom Lamm Energieferien sind wichtige Umsatzbringer, weil diese vor allem von Familien gebucht werden.

Traumhaftes Wetter, Traumschnee und Traumpisten, so präsentiert sich das Winterland Steiermark heuer den Gästen. Aber die Fassade täuscht. Hinter den Kulissen kämpfen Gastronomen und Hoteliers mit kurzfristigen Buchungen und vielen Stornierungen, die die Planbarkeit in den Betrieben über Gebühr erschweren. Dazu kommt der Mitarbeitermangel, der auch Erich Neuhold, Geschäftsführer Steiermark Tourismus, nachdenklich bilanzieren lässt: „Auch wenn es teilweise gut läuft und die Gäste einfach nur froh sind, Urlaub machen zu können, so ist der Tourismus weit davon entfernt, normal zu laufen.“

Das bestätigt auch ein Rundruf gemeinsam mit dem Steiermark Tourismus in den weiß-grünen Betrieben, die mit den steirischen Semesterferien vorerst einmal den winterlichen Urlaubsreigen abschließen.  

Durchwachsene Saison

So spricht auch Christina  Brandstätter vom Seehotel Jägerwirt auf der Turracher Höhe von einer eher durchwachsenen Saison: in  den wiener und steirischen Energieferien waren wir zwar gut gebucht, aber die holländischen Gäste sind fast ganz ausgeblieben, auch Touristen aus Deutschland waren sehr zurückhaltend.“ 

Auch Katharina Bliem vom gleichnamigen Familienhotel im Haus im Ennstal kann nicht jubeln: „Von der Auslastung wie sonst im Jänner waren wir zu Jahresbeginn meilenweit entfernt. Die Ferienwochen sind Gott sei Dank gut gebucht, storniert wird nur sehr kurzfristig und dann von ausländischen Gästen. Wir hoffen jetzt auf Ostern, die Buchungen schüren vorsichtig die Vorfreude, dass wir die Saison einigermaßen positiv abschließen können.“Peter & Karola Fasching vom gleichnamigen Dorfhotel in Fischbach zeigen sich indes sehr zufrieden mit dem bisherigen Winter und waren auch in den Semesterferien gut gebucht: „Das verdanken wir vor allem Gästen aus Österreich, die abseits der großen Skigebiete das Angebot bei uns schätzen: Winterwandern, Spazieren, Wellness und Kulinarik.“ Als katastrophal bezeichnet Thomas Gauss hingegen die Situation am Skilift, in der Skischule und in seinen gastlichen Betrieben am Gaberl: „Die 2G-Regel hat uns schwer getroffen. Der Wegfall der Ungeimpften, die fast 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist nicht aufzuholen. Zudem ist es fast unmöglich, Personal zu bekommen.“ Über eine magere Saison, wenig Nachfrage und eine Auslastung von 15  bis max. 25 Prozent spricht auch Nadja Niederl vom Apart & Suiten Hotel in Schladming: „Februar war ganz schwach gebucht, am besten waren noch die Wiener Ferien. Die Nachfrage nach Zimmern ist auch bis Ostern nur sehr mager.“ Eduard Podsednik vom Hotel Grimmingblick in Bad Mitterndorf hat sich den ganzen Winter über rege Nachfrage gefreut, „auch wenn die Buchungen sehr kurzfristig gekommen sind“. Final lässt sich sagen, dass den Gästen die Einhaltung aller Covid-19-Regeln sehr wichtig war und diese sogar eingefordert wurde.

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