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Erneuter Anstieg bei Unternehmensgründungen

2020 Neugründungen verzeichnet die Steiermark im ersten Halbjahr 2015, das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Zahl der Unternehmensgründungen in der Steiermark steigt stetig an. Ein gutes Zeichen für den gesamten Wirtschaftsstandort, denn Jungunternehmen tragen nicht nur zur Wettbewerbsfähigkeit eines Landes bei, sie sorgen auch für einen beachtlichen Beschäftigungseffekt. Das zeigt eine Studie der Donau-Universität Krems, wonach bei der Gründung eines österreichischen Unternehmens direkt 2,4 Arbeitsplätze entstehen. Umso erfreulicher ist es daher, dass im ersten Halbjahr 2015 exakt 2.020 Neugründungen in der Steiermark erfolgreich über die Bühne gegangen sind, inklusive der selbständigen Personenbetreuer sind es sogar 3.058. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gründerzahl in der Steiermark damit um 2,5 Prozent gestiegen, mit Personenbetreuern beträgt das Plus stolze 7 Prozent. „Eine höchst erfreuliche Dynamik, die es zu verstärken gilt“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Und zwar mit Strukturreformen, nicht zuletzt am Arbeitsmarkt. „Wir müssen den Betrieben wieder mehr Luft zum Atmen lassen, vor allem wenn es um den Faktor Arbeit geht. Dann werden aus den Gründern von heute die Arbeitgeberbetriebe von morgen. Damit das aber auch so eintritt müssen die Lohnnebenkosten runter und die Leistungsanreize rauf – auch in der Jobvermittlung“, nimmt Herk klar Stellung in der aktuellen Debatte. Er macht sich für einen offenen Diskurs jenseits parteipolitischer Reflexe stark. „Ziel muss ein Weg raus der Rekordarbeitslosigkeit sein und das erreicht man nur, wenn man neue Wege beschreitet.“

 

In diesen Brachen wird am häufigsten gegründet

Die aktuelle Gründerbilanz sei hier ein positives Zeichen, wobei den größten Zuwachs die Sparte Gewerbe und Handwerk verzeichnet (42,1 Prozent aller Gründungen im ersten Halbjahr 2015), gefolgt von den Sparten Handel (26,7 Prozent) sowie Information und Consulting (17, 5 Prozent). Nach Altersgruppen unterteilt sind 1,9 Prozent der Gründer jünger als 20 Jahre, 27,9 Prozent entfallen auf die Gruppe der 20- bis 30-Jährigen, 32,1 Prozent auf die bis 40-Jährigen, 24 Prozent auf die bis 50-Jährigen, 11,2 Prozent auf die bis 60-Jährigen und 2,9 Prozent der Gründer sind sogar älter als 60 Jahre. Im Durchschnitt ist ein Unternehmensneugründer in der Steiermark 37,3 Jahre alt, im Vorjahr lag dieser Wert bei 37,5 Jahren. Nach Geschlechtern unterteilt entfallen 57,7 Prozent der Gründungen auf Männer und 42,3 Prozent auf Frauen (ohne Personenbetreuer). Die mit Abstand am häufigsten bei der Gründung gewählte Rechtsform ist übrigens der/die nicht eingetragene Einzelunternehmer/in (76,1 Prozent).


23.492 Gründerberatungen in der WKO Steiermark

„Es gibt wahrscheinlich keinen mutigeren, aber auch interessanteren Schritt als den Schritt in die Selbstständigkeit“, ist Josef Herk, selbst erfolgreicher mittelständischer Unternehmer, überzeugt und ermutigt potentielle Jungunternehmer, diesen großen Schritt zu wagen: „Start-ups sind die neuen Rockstars. Unternehmertum ist weit mehr als reiner Broterwerb, es ist eine Lebenseinstellung – ein Lifestyle, bei dem man Herausforderungen nicht scheut, sondern anpackt. Als WKO ist es unser oberstes Ziel diesen Lifestyle tatkräftig zu unterstützen, und zwar mit unseren vielfältigen Service- und Bildungsangeboten.“ Das zeigt auch ein Blick auf die Statistik: Exakt 23.492 Gründerberatungen fanden im ersten Halbjahr 2015 statt, davon 10.841 persönlich und 12.651 schriftlich bzw. am Telefon. Darüber hinaus haben Michaela Steinwidder und ihr Team vom Gründerservice im Rahmen des Projekts „Gründerland“ zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt, so zum Beispiel Steuerworkshops, diverse Trainings und Networkbrunches sowie eine eigene Gründermesse mit mehr als 600 Teilnehmern.

 

Motive für Gründungen: Flexible Zeiteinteilung und Jugendtraum Unternehmertum

Beleuchtet man die Motive zur Unternehmensgründung, so bilden sich die klassischen Ideale des Unternehmertums ab. Vor allem flexible Zeit- und Lebensgestaltung gelten als wichtigste Motivatoren um sich selbstständig zu machen. 65 Prozent der neuen Unternehmer gaben dies als Grund für den Schritt in die Selbstständigkeit an. Auch der Wunsch sein eigener Chef zu sein (64 Prozent) und das hohe Ausmaß an Verantwortung (61 Prozent) sind starke Motive für die Gründung eines Unternehmens. Meist ein freiwilliger Schritt, denn nicht einmal zehn Prozent der jungen Unternehmer fühlen sich in die Selbstständigkeit gedrängt. Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) wollte gar schon immer selbstständig sein. 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
mario.lugger@wkstmk.at

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