th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Entlastung für Lebensmittelgewerbe

Ab Dezember müssen bestimmte Nährwerte auf verpackten Lebensmitteln beschrieben  werden - das bringt Erleichterungen.

Für jede Pralinenart sündteure Laboruntersuchungen auf jeweils sieben Nährwerte, und das bei einer Pralinenschachtel mit 20 verschiedenen Sorten gleich 20 Mal – dieses Horrorszenario könnte sich aus der EU-Verordnung zur Nährwertkennzeichnung ableiten, bleibt dem heimischen Lebensmittelgewerbe jedoch dank Ausnahmeregelungen erspart. Der umstrittenen Verordnung konnten somit die Giftzähne gezogen werden. Die EU-Verordnung sieht prinzipiell vor, dass auf allen verpackten Lebensmitteln ab Ende des Jahres die sogenannten "Big Seven" anzugeben sind - also Kalorien, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß und Salz, bezogen auf 100 g oder 100 ml. Gesundheitsministerium, WKÖ und Landwirtschaftskammer hätten jedoch eine "sehr gute und für alle lebbare Umsetzung der EU-Verordnung" ausverhandelt, so die zuständige Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. Demnach gibt es Ausnahmen für die "direkte Abgabe kleiner Mengen von Erzeugnissen an den Endverbraucher" und auf "handwerklich hergestellte Lebensmittel". Von der Kennzeichnungspflicht befreit sind also Hersteller, die ab Hof, in einer selbst betriebenen Verkaufsstelle oder in mobilen Verkaufsständen, im Rahmen einer Hauszustellung oder im eigenen Betrieb unmittelbar an Endverbraucher abgeben.

Ausnahmeregelungen
Ebenso ausgenommen sind Handwerksbetriebe, die im Gewerberegister in dieser Form eingetragen sind, sofern ihre Produkte nur regional und punktuell vertrieben werden. WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßte das Ergebnis und bedankte sich bei der Gesundheitsministerin "für ihr Verständnis, kleine Betriebe nicht zusätzlich bürokratisch zu belasten". "Bisher erstickten die österreichischen Lebensmittelhandwerker an einer Flut von Auflagen, die alle auf die Herstellung industrieller Massenwaren abgestimmt waren", so Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk. Die Ausnahmeregelung sei ein großer Schritt im Rahmen der notwendigen bürokratischen Entlastung tausender Handwerksbetriebe. Und der Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe, Paulus Stuller, ergänzt: "Hier wurde eine wirklich praxisgerechte Lösung für das österreichische Handwerk geschaffen."


Rückfragen:

Wirtschaftskammer Steiermark 
Stabsstelle für Kommunikation & Marketing 
redaktion.stwi@wkstmk.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • Newsletter 2016

Servicebilanz: Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite!

Die Geschäftsfelder der WKO sind Interessenvertretung, Service und Bildung. Oder mit anderen Worten: Die Wirtschaftskammer Steiermark ist eine starke Stimme für alle Bereiche des Unternehmertums und steht ihren Mitgliedern im wahrsten Sinne des Wortes mit Rat und Tat zur Seite.  mehr

  • Newsletter 2016

Chefinnen auf dem Vormarsch

Am Weltfrauentag rücken auch die 24.300 steirischen Unternehmerinnen in den Fokus - was sie leisten und wo sie tätig sind. mehr

  • News 2016

Das Geschäft mit dem Spieltrieb

Auch im virtuellen Zeitalter hat das analoge Spiel seinen Platz. Der heimische Fachhandel setzt hier rund 35 Millionen Euro um. mehr