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Trofaiacher Idee holt mehr Energie aus dem Dach

Warum nicht das gesamte Dach als „Wärmelieferant“ nutzen, dachte sich Bernd Eckel – und ist mit der Energie-Innovation für den Future-Zone-Award nominiert.

Bernd und Elias Eckel
© Eckel Energy Gemeinsam mit seinem Sohn Elias hat Bernd Eckel das "Energydach" innoviert und auf den Markt gebracht.

Jeder, der einmal in der Sommerhitze auf ein Autodach gegriffen hat, weiß, dass hier mitunter wirklich hohe Temperaturen zustandekommen. Und so ähnlich dachte auch Bernd Eckel, als er vor knapp drei Jahren (damals noch im Hauptberuf in der Elektronikentwicklung beheimatet) vor der Aufgabe stand, das alte Eternitdach seines Hauses zu sanieren. „Warum sollten wir nicht die gesamte Fläche zur Energiegewinnung nutzen? Also auch die Bereiche, auf denen keine Photovoltaikkollektoren angebracht werden“, erzählt Eckel.

Also machte er sich daran, hier eine neue Lösung zu entwickeln. Herausgekommen ist das „Energydach“, also spezielle Alublech-Paneele, in deren Falz ein Leitungssystem mit Flüssigkeit steckt. „Dieses Wasser-Frostschutzgemisch nimmt die Wärme auf, auch in der Nacht oder bei Wind und Regen“, erklärt Eckel. 

"Ganzjähriger Energiebedarf lässt sich nur über das Dach decken"
Bernd Eckel


Die hier zusätzlich gewonnene Energie reiche an warmen Tagen etwa zur Warmwassererzeugung oder die Pooltemperierung aus. „Ideal ist natürlich die Kombination mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Eisspeicher“, so Eckel, „damit kann das gesamte Potenzial dieser verschiedenen Techniken, also die Erzeugung von Wärme- und elektrischer Energie, perfekt ausgenutzt werden. Damit lässt sich der gesamte Energiebedarf eines Hauses zur Heizung und Kühlung das ganze Jahr nur über das Dach decken.“ Sein eigenes Haus als Referenzobjekt liefert bereits seit 2017 reichlich Zusatzenergie und habe gezeigt, dass es nicht nur unempfindlich gegen große Hitze wie auch gegen Hagel oder Eis sei, sondern das System selbst auch nahezu wartungsfrei. 

Die Resonanz war groß, weshalb Eckel sein System mehrfach patentiert und mit seinem Sohn Elias im Sommer des vergangenen Jahres die Eckel Energy GmbH in Trofaiach gegründet hat. Gut so, denn damit ist er nun auch neben namhaften Unternehmen im Rennen um den Future-Zone-Award in der Kategorie „Energie der Zukunft“.

Infos: http://eckel-energy.com

Quergefragt:

Was hat Sie inspiriert?

In der Elektronikentwicklung verwendet man Aluprofile zur Kühlung von Halbleitern. Das hat mich auf die Idee zum Aludach gebracht.

Gibt es ähnliche Produkte am Markt?

Eine Schweizer Firma probiert es mit Kupferdächern, aber Kupfer ist extrem teuer.  

Was steht am Plan?

Aktuell geht es darum, unser Energydach bekannt zu machen, vor allem bei Dachdeckern und Bauprofis. 

Haus mit Energydach und PV-Anlage
© Eckel Energy
„Ideal ist die Kombination mit Photovoltaik, Wärmepumpe und Eisspeicher“ – Bernd Eckel

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