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Eine alte Zunft im Wandel der Zeit

Seit 150 Jahren und fünf Generationen sorgt der Rauchfangkehrerbetrieb Brandl für Sicherheit in steirischen Häusern.

Karl Brandl, Karl Brandl senior und Florian Brandl – drei Generationen von Rauchfangkehrern.
© Brandl Karl Brandl, Karl Brandl senior und Florian Brandl – drei Generationen von Rauchfangkehrern.

Die handwerklichen Tätigkeiten rund um das Rauchfangkehren reichen bis ins Mittelalter zurück. Auch wenn die Hauptaufgabenstellungen – der Brandschutz und die Kehrtätigkeiten – die gleichen geblieben sind, haben sich die Techniken und Aufgabenbereiche der Rauchfangkehrer stark gewandelt. „Als Josef Brandl im Jahr 1869 unseren Rauchfangkehrerbetrieb gründete, war der Beruf noch von schwerer körperlicher Arbeit geprägt“, erzählt Karl Brandl, der seit 1996 den Familienbetrieb in fünfter Generation führt. 

Technik im Vordergrund

Heute ist der Beruf der Rauchfangkehrer vor allem ein technischer: Neben den klassischen Kehrtätigkeiten stehen vor allem messtechnische und feuerpolizeiliche Überprüfungen, Sachverständigentätigkeiten in Bauverfahren sowie Beratungstätigkeiten bei der Errichtung von Feuerungsanlagen und im vorbeugenden Brandschutz an der Tagesordnung. Eines ist jedoch in all den Jahren gleich geblieben: Der direkte Kontakt zum Mensch. „Dank unserer vielseitigen Aufgaben entsteht ein sehr enger Kontakt zu den Kunden, die aus den unterschiedlichsten sozialen Schichten stammen“, so Brandl. 

Mit aktuell 14 Mitarbeitern – davon drei Meistergesellen – zeichnet die Firma Brandl für das Kehrgebiet Feldbach und seit 2008 auch für Bad Gleichenberg verantwortlich. „Obwohl der Fachkräftemangel auch bei uns Rauchfangkehrern eine große Herausforderung darstellt, ist die sechste Generation mit meinem Sohn Florian als Rauchfangkehrermeister bereits gesichert“, freut sich Brandl.

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