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Eine Goldmedaille ist nicht genug

Nach der Weltmeisterschaft in Abu Dhabi will Malermeister Sebastian Gruber nun auch noch die EM in Graz gewinnen. 

Sebastian Gruber holte bereits bei der Berufs-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi Gold.
© WorldSkills Sebastian Gruber holte bereits bei der Berufs-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi Gold.

Das steirische EuroSkills-Team steht fest: Zwölf talentierte Fachkräfte stellen zwischen 16. und 20. September ihr Können bei der Berufs-EM in Graz unter Beweis. Einer davon ist Sebastian Gruber: Der junge Steirer machte bereits bei der Weltmeisterschaft der Berufe 2017 in Abu Dhabi auf sich aufmerksam. „Damals wurde ich zum ,Best of Nation‘ gekürt und durfte auch die Goldmedaille mit nach Hause nehmen“, erzählt Gruber. Zuvor zeigte er sein Talent bereits bei zahlreichen nationalen Bewerben und darf sich mittlerweile doppelter Staatsmeister nennen.  

Seine Leidenschaft für das Malerhandwerk entdeckte der 23-Jährige bereits im Kleinkindalter. Vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben, das kreative Arbeiten und die ständig wechselnden Locations haben ihn seit jeher fasziniert. „Ich habe schon als kleines Kind die Arbeit meines Vaters bewundert und wollte bereits mit nur vier Jahren unbedingt in seine Fußstapfen treten“, lacht Gruber. Gesagt, getan – seit 2019 ist er als Malermeister im Familienbetrieb in Bruck an der Mur beschäftigt. Diese Zielstrebigkeit ebnete ihm auch den Weg zu internationalen Skills-Wettbewerben.

Einmalige Gelegenheit

2020 will Gruber es noch einmal wissen. „Dass EuroSkills heuer in Graz stattfindet, ist natürlich eine unglaubliche Gelegenheit, sein Können vor heimischem Publikum unter Beweis zu stellen“, freut sich der ehemalige Weltmeister. Seit zwei Wochen bereitet sich Gruber zusammen mit seinem Trainer Michael Tobisch auf die neue Herausforderung im Herbst vor. „Die letzten Trainings sind schon eine Weile her, die Routine geht dadurch verloren. Die wohl größte Herausforderung ist der Zeitdruck, deshalb heißt es jetzt üben, üben, üben“, betont der Malermeister. 

Noch hält sich die Nervosität aber in Grenzen: „Ich denke, es wird so ablaufen wie bei den WorldSkills: Sobald man ,im Ring‘ steht, verfliegt die Aufregung und man konzen­triert sich voll und ganz auf seine Aufgabe“, erzählt Gruber und definiert auch ganz klar sein Ziel für die EM 2020: „Natürlich will ich auch dieses Mal wieder ganz oben stehen – ohne den nötigen Kampfgeist hat man wenig Chancen.

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