th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Eine Fitnesswelle mit Kanten

Die Zahl der Fitnessbetriebe ist stark steigend, die Zahl der Lehrlinge mager: nur 24 Nachwuchskräfte in 180 Studios. Wir haben die Ursachen hinterfragt.

Seit rund zehn Jahren gibt es den Lehrberuf des Fitnessbetreuers, der einer boomenden Branche auch den entsprechend qualifizierten Nachwuchs zuspielen sollte.

Mit 24 Lehrlingen ist die Ausbeute steiermarkweit aber mager, was vor allem Fitness-„Guru“ Manfred Grössler nachdenklich stimmt, der den Lehrberuf „miterfunden hat“: „Interessenten gibt es, aber Arbeitszeiten am Wochenende und an Feiertagen und mittelmäßige Jobaussichten schrecken viele junge Leute ab.“ Dabei ist die Ausbildung erstklassig, in drei Jahren bekommen die Jugendlichen ein perfektes fachliches Rüstzeug, um Hand an Menschen anlegen zu können. Das kann Yvonne Maurer, Fitnessbetreuerin mit Lehrabschluss, nur bestätigen: „Das schönste Kompliment für mich ist, wenn Kunden sagen, das Training hat mir geholfen.“
Helfen zu können ist auch für Martin Wirth, Branchensprecher der steirischen Fitnessbetriebe und Inhaber eines Studios, der springende Punkt: „Wir arbeiten mit vielen Menschen, die mit gesundheitlichen Problemen zu uns kommen. Nicht selten werden sie von Ärzten an uns weitergereicht. Ob Rückenprobleme oder berufliche Überbelastung, die Bandbreite ist groß. Und da sollten wirklich nur geschulte Fachkräfte Hand anlegen.“ Der ausgebildete Techniker und Sportwissenschaftler fordert daher mit Nachdruck eine Zugangsbeschränkung für Betreiber, die keine fachliche Qualifikation nachweisen können. Zudem entwickelt sich, weiß Wirth, die Technik bei den Geräten rasant, „man muss ständig auf dem Laufenden sein, um das Wissen an die Kunden weitergeben zu können“.

Hohe Anforderungen an die gut ausgebildeten Mitarbeiter, die natürlich auch etwas kosten. Wirth: „Daher können wir auch keine Monatspauschalen um 9,90 Euro anbieten, wie viele Discounter, die zur Zeit den Markt überschwemmen.“ Wirth kritisiert auch, dass diese Studios (bis zu 24 Stunden) ohne personelle Besetzung geöffnet haben, „was ein unglaubliches Risiko für die Sicherheit und Gesundheit der Benutzer ist. „Aber das müssen diese schlussendlich selbst abschätzen.“

Das könnte Sie auch interessieren

  • News 2016

Ein digitales Netz für die Gastlichkeit

Die heimische Gastlichkeit hinkt der Digitalisierung nach. 670.000 Euro vom Land sollen jetzt für einen Vorwärtsruck sorgen. mehr

  • Newsletter 2016

Im s'Wirthaus Farrach wird Tradition großgeschrieben

Bei Erika und Olaf Prentler steht die Zufriedenheit ihrer Kunde an erster Stelle.  mehr

  • News 2016

Tiroler wollen Fahrverbot im Inntal

Nichts geht mehr, könnte es ab 1. November auf der Inntalautobahn heißen. Die Tiroler planen ein sektorales Fahrverbot für Lkw. Steirer wehren sich. mehr