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Ein kleines Gütesiegel macht den ganz großen Unterschied

Ein kreisrundes Pickerl signalisiert künftig Kunden Qualität und Seriosität der beauftragten Kleintransporteure. Die Kriterien für die Vergabe sind streng.

Kleintransporteur, Paketzusteller
© Ronald Rampsch, Adobestock Kleintransporteure sind wichtige Logistikdienstleister.

Nicht weniger als 581 Kleintransporteure mit rund 1.700 Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht bilden in der Steiermark eine effiziente Logistikdrehscheibe, um die Menschen mit Gütern zu versorgen. Dass sich unter die gefragten Dienstleister auch schwarze Schafe mischen, stößt den seriösen Anbietern schon seit geraumer Zeit sauer auf. Peter Fahrner, FG-Obmann Güterbeförderungsgewerbe, kennt dieses Problem: „Das Kleintransportgewerbe ist ein freies Anmeldegewerbe, das auch leider jenen Anbietern offen steht, die mit Preisen und Qualität nicht ganz marktkonform agieren. So stand schon lange die Forderung nach einem Gütesiegel im Raum, an denen die Kunden die Wertigkeit des Angebotes ablesen können.“ Jetzt kommt – nach Wien und Salzburg – auch in der Steiermark das grüne Gütesiegel, das seriöse Kleintransporteure von den unseriösen Anbietern abheben und gleichzeitig auch die Qualitätsstandards auf ein hohes Niveau heben soll. Das garantieren strenge Auflagen für die Ausstellung des Gütesiegels, das immer nur für zwei Jahre gilt: 

  • Die Fahrzeuge müssen die Verwendungsbestimmung 20 (für das Güterbeförderungsgewerbe) im Zulassungsschein eingetragen haben.
  • Die Fahrzeuge müssen mindestens die Abgasklasse Euro IV und zum Zeitpunkt des Ansuchens ein gültiges §57a-Pickerl haben. 
  • Ein Nachweis, dass bei der ÖGK keine offenen Dienstgeberbeiträge vorhanden sind, ist verpflichtend.
  • Es muss bestätigt werden, dass beim Finanzamt keine offenen Steuerbeträge vorhanden sind.
  • Eine Bestätigung über die Teilnahme  (Geschäftsführer oder ein Angestellter in leitender Funktion) am Wifi-Gütesiegelkurs muss vorliegen. 
  • Für Berufskraftfahrer und auch für den selbst fahrenden Firmenchef bzw. Geschäftsführer ist ein erfolgreich absolvierter Fahrtechnikkurs mit integrierter Ladegutsicherung bindend. Dieser kann gegen Vorlage des Gütesiegelkurses beim ÖAMTC absolviert werden.

Fahrner freut sich über den qualitativen Vorwärtsruck in der Branche, „der schlussendlich nicht nur den Kunden zugute kommt.“

Schon gewusst? 

581 Kleintransporteure befehligen in der Steiermark eine Flotte von rund 1.700 Fahrzeugen bis 3,5 Tonnen Höchstgewicht, um die Menschen mit Gütern zu versorgen.


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