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Ein großer Schritt in eine neue Bildungsrealität

Mit zahlreichen Innovationen starten die Einrichtungen des WKO-Bildungscampus ins neue Semester. So erfolgt etwa am WIFI der Auftakt in eine hybride Bildungsära durch die  Ausrollung von Virtual Reality. Viel Neues wird auch an der FH Campus 02 geboten, etwa mit dem Zentrum für Akademische Weiterbildung.

Herk, Edlinger-Ploder, Brugger und Neubauer mit VR-Brillen in der Hand (v.l.)
© Klaus Morgenstern WKO-Präsident Josef Herk, FH Campus 02-Rektorin Kristina Edlinger-Ploder, FH Campus 02-GF Erich Brugger und WIFI-Leiter Martin Neubauer (v.l.)

War das vergangenen Bildungsjahr von den Herausforderungen der Corona-Pandemie überschattet, so ist der aktuelle Semesterstart geprägt von den Folgen der Inflation und den steigenden Kosten auch für die Bildungsanbieter. Trotzdem können Martin Neubauer, Leiter des Wirtschaftsförderungsinstituts (WIFI), Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der Fachhochschule CAMPUS 02, und Erich Brugger, Geschäftsführer der Fachhochschule CAMPUS 02, mit einer positiven Bilanz und auch einem optimistischen Ausblick für die Bildungseinrichtungen der WKO Steiermark aufwarten. Rund 1.300 Studierende an der FH CAMPUS 02 und fast 33.000 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer am WIFI zeigen deutlich, dass der Bildungshunger in der Steiermark ungebrochen ist. „Dieses Vertrauen spornt uns an, nicht nur neue Lerninhalte und Produkte, sondern auch neue Lernmethoden zu entwickeln“, betonen Neubauer, Edlinger-Ploder und Brugger. 

So startet man am WIFI nun mit der großflächigen Ausrollung eines Hybrid-Unterrichts mit Virtual Reality. Ausgehend von einem Forschungsprojekt wurden dafür eigens Programme für die Erwachsenenbildung entwickelt. „Diese sind nun zur Marktreife gelangt und werden ab Herbst erstmals eingesetzt“, berichtet Neubauer stolz. Den Auftakt dabei machen die Masseure, hier wird die Anatomie ab sofort auch mittels VR-Technologie unterrichtet. Diesem hybriden Pilotkurs sollen laut Neubauer in Bälde noch viele weitere folgen. „Das WIFI steht für Innovation und Virtual Reality bietet gerade im Bildungsbereich unzählige Einsatzmöglichkeiten.“ So zum Beispiel das Lernen an CNC-Maschinen, schon bald soll das auch im eigenen Wohnzimmer möglich sein. Aber auch in der Gastronomie und bei der Berufsmatura sind hybride Kurse bereits geplant. „Unser Ziel ist eine sukzessive und möglichst flächendeckende Ausrollung dieser Bildungstechnologie“, so Neubauer.  

Neuerungen hat auch die FH CAMPUS 02 zu bieten. Im Herbst 2021 wurde mit dem englischsprachigen Bachelorstudium „Smart Automation“ gestartet. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Smart Automation einen Beitrag leisten dürfen, den dringenden Bedarf der Wirtschaft und Industrie an akademisch ausgebildeten technischen Fachkräften abzudecken“, betont Edlinger-Ploder. Hinzu kommt das Masterprogramm „Digital Marketing Management“ ein Bereich, dem besonders viel Zukunftspotenzial zugeschrieben wird. Sehr zur Freude von WKO Steiermark Präsident Josef Herk: „Unsere Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der Wirtschaft zu erkennen und daraus entsprechende Bildungsangebot zu entwickeln. Für unsere Unternehmen sind diese Fachkräfte essenziell, darum investieren wir mit dem Center of Excellence auch massiv in neue Bildungsinfrastruktur.“

Zentrum für Akademische Weiterbildung

Das Beste aus beiden Welten vereinen seit einiger Zeit die FH CAMPUS 02 und das WIFI. Die Entwicklung und Förderung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat sich zum unverzichtbaren Bestandteil einer starken Arbeitgebermarke entwickelt. Neue gesetzliche Rahmenbedingungen für hochschulische Weiterbildung erlauben attraktive Kurzprogramme, die auch ohne Hochschulreife zugänglich sind – für Menschen, die „mehr“ wollen. „Bei der inhaltlichen Gestaltung unseres Weiterbildungsangebotes orientieren wir uns ausschließlich an jenen Themen, die die wirtschaftliche Zukunft des Landes prägen werden: Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial“, erklärt Edlinger-Ploder. Organisatorisch profitieren unsere Weiterbildungskunden und -kundinnen von unserem jahrzehntelangen Know-how in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung.

Befragungen und Rankings belegen große Zufriedenheit

Stolz ist man an der FH CAMPUS 02 auch auf die Ergebnisse der jüngsten Befragung von Absolventinnen und Absolventen. Diese bestätigt nämlich, dass die Erwartungen der Studierenden an ihre Fachhochschule erfüllt werden konnten. Ganze 92 Prozent geben an, sie würden genau dieses Studium wieder wählen. Für mehr als zwei Drittel war es entscheidend bei ihrer Studienwahl, dass man Studium und Beruf so gut verbinden kann – ein USP unserer Fachhochschule. Aber auch das unternehmerische Denken und wirtschaftliche Handeln wird für mehr als 80 Prozent gut bis sehr gut vermittelt. Einen weiteren Erfolg kann die Studienrichtung Automatisierungstechnik verbuchen. Beim renommierten Hochschulranking der Wochenzeitung „Die Zeit“ belegt man Platz zwei bei den Zielsetzungen, die vor allem für berufstätige Studierende entscheidend sind – und das unter allen Universitäten und Hochschulen im deutschsprachigen Raum. „Das alles zeigt, dass wir mit den Inhalten, der Organisation und Gestaltung unseres Studienangebots am Puls der Zeit sind“, freut sich Edlinger-Ploder. „Für die Sicherung der Qualität und für deren bedarfsorientierte Weiterentwicklung sammelt die Fachhochschule Informationen von verschiedenen Anspruchsgruppen“, ergänzt Erich Brugger, kaufmännischer Geschäftsführer der FH CAMPUS 02. „Wir haben beste Rückmeldungen zur Qualität unserer Studienprogramme von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Alumni und Studierenden.“

Mit Öffis gratis zum WIFI-Kurs

Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nachhaltigkeit, wo man am WIFI aus der Not eine Tugend macht, berichtet Martin Neubauer: „Seit der Baustelle rund um das „Center of Excellence“ können unsere Kunden jetzt zusätzlich auch noch mit den Linien 62 und 62x zu ihrem WIFI-Kurs in der Zone 101 kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.“ Aber auch bei den Werbemitteln setze man nachhaltige Schritte, betont Neubauer: „Das gedruckte Kursbuch gibt es schon seit fünf Jahren nicht mehr. Aber nun werden wir auch unsere Teilprogramme nicht mehr drucken. So sparen wir Unmengen an Papier.“


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