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Ein formidables Geschäftsjahr

Starke Wachstumsraten in sämtlichen Bereichen: Die Steiermärkische Sparkasse kann auf ein höchst erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Vorstand Steiermärkische Sparkasse
© Steiermärkische Sparkasse Das Vorstandsteam mit Georg Bucher, Oliver Kröpfl, Walburga Seidl und Gerhard Fabisch (v.l.)

Über „sehr erfreuliche Ziffern“ konnte das Vorstandsteam der Steiermärkischen Sparkasse kürzlich im Zuge seiner Bilanzpressekonferenz berichten – und das „durch alle Geschäftsbereiche“, wie Vorstand Georg Bucher – in Vertretung von Vorstandschef Gerhard Fabisch – erklärte. So kletterte das Periodenergebnis nach Steuern auf 308 Millionen Euro, das Betriebsergebnis konnte auf 284 Millionen Euro gesteigert werden. „Überdurchschnittliche Ergebnisse lieferten sowohl das Kommerzkunden- als auch das Privatkundengeschäft im Inland. Zudem freuen wir uns über 30.000 neue Kunden. Die Resultate unserer Tochterbanken am Westbalkan waren ebenfalls über Plan“, so der Vorstand.

Insbesondere im Wertpapiergeschäft hat man kräftig zugelegt. „Das Depotvolumen ist auf 4,5 Milliarden Euro angewachsen“, erläuterte Vorstandskollege Oliver Kröpfl. Das entspreche einer Steigerung von 25 Prozent. Zudem sei der Bereich der Unternehmensfinanzierung kräftig gewachsen, und zwar um acht Prozent. Mehr als 2.000 neue Kommerzkunden konnten gewonnen werden, sodass in Summe bereits 31.000 Firmenkunden betreut werden. „Die befürchtete Insolvenzwelle ist ausgeblieben, insbesondere in der Industrie und im Gewerbe war der wirtschaftliche Aufschwung 2021 zu spüren.“ Entsprechend groß war auch die Nachfrage nach Finanzierungen.

Niedrige Risikokosten

Gleichzeitig fielen die Risikokosten im Vorjahr mit 16 Millionen Euro kaum ins Gewicht – im Jahr davor waren dafür noch 82 Millionen Euro veranschlagt. „Wir haben ein solides Risiko-Profil“, so Vorständin Walburga Seidl – auch angesichts des Kriegs in Europa: „Wir haben keine Tochterbanken in der Ukraine, es gibt keine Direktfinanzierungen.“

Trotz der höchsten Inflation seit 40 Jahren steigen die Guthaben auf den Sparbüchern noch immer. „Im Vorjahr haben wir ein Volumen von 7,6 Milliarden Euro verzeichnet – ein Plus von 260 Millionen Euro, und das bei minimalen Zinsen“, so Kröpfl. Nicht für jeden würden Alternativen in Wertpapierveranlagungen passen, „doch die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen“.

Mit Blick in die Zukunft sagte Kröpfl, dass die Steiermärkische künftig ihr digitales Angebot weiter ausbauen, aber auch stärker in das Filialnetz investieren wolle. „Wir haben aktuell über 100 Filialen in der Steiermark, unsere Kunden nutzen das Angebot.“ Auch wenn einzelne Filialschließungen nicht ausgeschlossen werden könnten, wolle man „keinen dramatischen Sparkurs“ fahren: „Unsere Kunden möchten vor Ort Ansprechpartner haben. Dem möchten wir Rechnung tragen.“

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