th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Ein Sieger mit besten „Verbindungen“

Er ist der beste Nachwuchsspediteur im Land: Christopher Schaden, der heuer die Landesmeisterschaften gewonnen hat. Wir haben den Sieger getroffen.

Ch. Schaden mit Georg Schober, Direktor der Landesberufsschule Mitterdorf und A. Ferstl (re.)
© Helmut Lunghammer Ch. Schaden mit Georg Schober, Direktor der Landesberufsschule Mitterdorf und A. Ferstl (re.)

Er wird im Juli 21 Jahre alt und weiß, was er will: Christopher Schaden, der von seiner Fachgruppe, allen voran von Obmann Alfred Ferstl, als bester Lehrling im Land in ganz großem Stil gefeiert wurde. Als kleines Dankeschön für den Platz an der Spitze gab es einen Gutschein für ein Wochenende in Amsterdam für zwei Personen. Da strahlte der sonst eher zurückhaltende Spediteur, der drei Jahre Ausbildung bei Kühne + Nagel abgeschlossen hat und zur Zeit gerade ein weiteres Jahr „Lehrzeit“ anhängt, um sich zusätzlich auch als Logistiker die Fitness für das Berufsleben zu holen. 

Die große Karriere in seinem absoluten Traumberuf sieht Schaden in seinem Ausbildungsbetrieb, der internationalen Spedition Kühne + Nagel, der der gebürtige Südoststeirer (St. Peter/Ottersbach) nur Rosen streut: „Wir wurden als Lehrlinge fachlich massiv gefordert und durch alle Abteilungen geschleust, um final herauszufinden, wo unsere Talente am besten einzusetzen sind.“ Schaden hat sehr bald erkannt, dass die Abteilung für Projektgeschäfte seinen beruflichen Ambitionen am besten entspricht, und in den letzten eineinhalb Jahren auch bewiesen, „dass er unglaublich viel Talent und Know-how besitzt, um sehr komplexe Aufgaben zu übernehmen“, bestätigt Abteilungsleiter Karl-Heinz Krois. 

Der Ausbildner unterstreicht auch die ganz klare Strategie des Unternehmens, Lehrlinge quer durch alle Abteilungen zu selbständigen und vor allem fachlich erstklassigen Fachkräften auszubilden und damit den Führungsnachwuchs langfristig aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. „Leider ist der Lehrberuf des Spediteurs noch zu wenig in den Köpfen der Jugend verankert. Da hoffen wir auf Sogwirkung von Nachwuchstalenten wie Schaden.“ 

„Beste Entscheidung meines Lebens“

Und dieser kann sich keinen anderen Beruf vorstellen als den eines Spediteurs und Logistikers, auf den er selbst auch ganz zufällig gestoßen ist, „weil mich meine Cousine dazu ermutigt hat“. Bei Kühne + Nagel an Bord gegangen zu sein, bezeichnet Schaden „als beste Entscheidung meines Lebens, gerade auch, weil die Anforderungen sehr hoch waren und sind“. Aber das ist für Schaden eine unverzichtbare Voraussetzung, um auf dem glatten Berufsparkett bestehen zu können. 

Dass er von seinen Eltern dazu noch hohes Verantwortungsbewusstsein, Fleiß und Ehrgeiz mitbekommen hat, wertet Schaden als Zusatzbonus, für den er unglaublich dankbar ist. Kraft für seinen Job holt sich Schaden übrigens im Fitnessstudio. Auch mit dem nächsten Ziel, „die AustriaSkills auch noch zu gewinnen“.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Die Jugendlichen konnten an den Ständen ihr Geschick austesten.

JobTech schafft Perspektiven

Mehr als 1.250 interessierte Jugendliche sammelten am Red-Bull-Ring Informationen über ihre zukünftigen Berufschancen. mehr

  • Transport und Verkehr
Pfleger (li.) und Eberhart mit dem ersten pferdelosen Wagen, der Tankstellen-Geschichte geschrieben hat.

Wo man Benzin, Getränke und Geselligkeit tanken kann

Warum eine Frau an der Wiege der Tankstellen stand und ob diese die Begegnungsstätten der Zukunft sind, das beantwortet eine Ausstellung.  mehr