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Ein Handwerk als Symphonie

Ante Horvat führt ein Atelier für Geigenbau und historische Streichinstrumente: Besuch bei einem passionierten Handwerker.

Ante Horvat hat in Cremona an der Geigenbauschule „Antonio Stradivari“ gelernt.
© wko Ante Horvat hat in Cremona an der Geigenbauschule „Antonio Stradivari“ gelernt.

„Ich wusste schon mein Leben lang: Ich will einmal Geigenbauer werden.“ Ante Horvat hat seinen Traum wahr gemacht und führt heute im Handwerkshof im Zentrum von Bad Radkersburg ein Atelier für Geigenbau und historische Streichinstrumente. Die „Steirische Wirtschaft“ durfte bei ihrem Besuch vor Ort die unvergleichliche Atmosphäre in dieser Werkstatt inhalieren – inmitten von traditionellen Werkzeugen und wertvollen Instrumenten.

Denn bei Ante Horvat gibt es – mit Ausnahme einer kleinen Bandsäge – keine Maschinen. „Das funktioniert in unserem Beruf nicht“, sagt Horvat. Er hat bereits mit 15 Jahren seine ersten Instrumente gebaut, mit 18 ging er nach Cremona an die weltberühmte Geigenbauschule, die nach dem italienischen Meister Antonio Stradivari benannt ist. Später studierte Horvat am Western College der Universität Sussex den Bau historischer Streichinstrumente – und so kann er heute von Kindern bis zum Profisymphoniker jedem das ideale Instrument bieten. Jeder einzelne Schritt wird dabei von Horvat in Handarbeit erledigt – selbst das Ausschnitzen der Schnecke (kleines Bild). Rund zwei Monate braucht er für eine Geige – Qualität made in Austria, die man hören kann.

Von Klaus Krainer

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