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Effiziente Ausbildung für Pflegeberufe

Wie auch in der Wirtschaft gibt es im Gesundheitswesen zu wenig Fachkräfte: Ein Blick hinter die Kulissen einer Privatschule.

Der Praxisbezug in der Ausbildung ist ein zentraler Punkt.
© Barbara Mang Der Praxisbezug in der Ausbildung ist ein zentraler Punkt.

Die Finanzierung und Straffung des Gesundheitswesens ist seit Jahren ein Dauerthema auf dem politischen Parkett – auch im soeben zu Ende gehenden Wahlkampf. Zu teuer und ineffizient sei es – gleichzeitig fehlen in der Pflegearbeit jedoch viele Fachkräfte.

Darum hat sich die „Steirische Wirtschaft“ in der privaten Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in Graz umgesehen. „Wir haben im Schnitt rund 250 Teilnehmer pro Jahr, die hier bei uns alle Management- und Lehrausbildungen im Gesundheitsbereich absolvieren können,“ erklärt „Pro-Praxis“-Chefin Daniela Kolleger. Sie ist selbst diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester sowie studierte Psychologin und führt das Unternehmen seit 18 Jahren. Im Jänner 2017 ist man von Seiersberg an den neuen Standort in der Plüddemanngasse übersiedelt. Dort habe man nun moderne technische Ausstattung und großzügige Lehr- und Hörsäle zur Verfügung. „Durch unsere Erfahrung und Zusammenarbeit mit verschiedensten Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich können wir unseren Berufsanwärtern eine effiziente Ausbildung, die wir auch in unseren Praxisräumen im Haus und bei verschiedenen Exkursionen vertiefen“, sagt Kollegger.

Das Feedback der Teilnehmer ist – etwa im Internet bei den Google-Rezensionen – äußerst positiv. Dennoch kämpft Kollegger, wie manch anderer Unternehmer im Steirerland, immer wieder mit der Bürokratie. „Manchmal wünsche ich mir, dass alle Einrichtungen von der Behörde so streng geprüft werden wie wir – auch die Schulen des Landes selbst beispielsweise“, sagt Kollegger, die übrigens den Großteil der Ausbildungen als berufsbegleitende Lehrgänge anbietet.

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