th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

E-Revolution auf hoher See

Für ein neuartiges, vollintegriertes Solarsystem für Yachten holte sich die Grazer „Sailectron“ den Energy Globe Award Thailand.

Die preisgekrönte Solaranlage am Katamaran.
© Sailectron Die preisgekrönte Solaranlage am Katamaran.

Unsichtbare Kabelführung, alle elektronischen Bauteile ins begehbare (!) Hightech-Solarpanel integriert, die Anlage auf Maß und bündig gefertigt – und das alles natürlich hochseetauglich, weil auf einem Luxus-Katamaran in­stalliert: Für diese Ingenieurskunst wurde die Grazer Sailectron nun in Thailand mit dem Energy Globe Award ausgezeichnet. 

„Diese Art der Solarenergie auf Booten ist revolutionär. Die Anlage wiegt bei einer Leistung von 1.700 Watt nur 20 Kilo. Zum Vergleich: Bislang am Markt erhältliche und weitaus sperrigere Solar-Varianten bringen 150 bis 250 Kilogramm auf die Waage“, erzählt Geschäftsführer Michael Körner, dessen Unternehmen für den Bau des energieautarken Bootes (gr. Bild) in einer thailändischen Werft verantwortlich zeichnet. Und das gleich doppelt: „Mit Sailectron habe ich mich auf High-End-Elektroniklösungen und Energiemanagement im Yachtbau spezialisiert. Mit meinem Kollegen Robert Muhr und seiner Marke ,ANTS‘ bieten wir das gesamte Yacht-Consulting an: Wir konzipieren also individuell für den Eigentümer Schiffe und übernehmen die Aufsicht beim Bau in den jeweiligen Werften.“ Ein Erfolgskonzept mit ordentlich Tiefgang, wie die vollen Auftragsbücher des 2014 gegründeten Unternehmens bestätigen. Aktuell pendelt Körner, „wie so oft“, zwischen den Kontinenten, beispielsweise, um die Fertigung einer 28-Meter-Segel-Yacht in Südafrika zu kontrollieren. 

Den Kurs, als Begleiter beim Bau von Renn- und Luxus-Yachten weltweit gefragt zu sein, setzte Körner bereits in seiner Studienzeit an der TU Graz: „Da habe ich mich ,nebenbei‘ mit der Verkabelung von Booten befasst.“ Wobei er hier tiefstapelt, immerhin handelte es sich um die Renngefährte des Volvo Ocean Race 2014/15. 

Doch als wäre das nicht genug, tüftelt der Techniker an immer neuen Lösungen, das nautische und technische Management zu verbessern. Zuletzt sorgte er mit der Entwicklung maßgefertigter Schalttafeln – rückseitig beleuchtet für perfekte Lesbarkeit bei Nacht – für Aufsehen. Nach erfolgreichen Tests mit namhaften Werften stehen diese nun kurz vor der Markteinführung. Körner: „Eine solche Lösung gibt es bis dato nicht auf dem Markt.“ Infos: www.sailectron.com.

Quergefragt

Was steckt in der Pipeline?

Körner: Sehr viel, etwa ein Großprojekt in Neuseeland. 

Wo segeln Sie selbst am liebsten?

Körner: Jedes Meer hat seine speziellen Reize.

Wohin geht die Reise?

Körner: Step-by-step unsere Marktanteile zu erhöhen.

Von Veronika Pranger.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Gestartet mit einer Führung durch die Burg Rabenstein.

Kulinarisches Kultur-Package soll Frohnleiten bewerben

Zur Stärkung des Tagestourismus entwickelten drei Unternehmen ein „Frohnleiten-Package“ für entspanntes Sightseeing. mehr

  • Unternehmen
Mit dem Einsatz von Drohnen soll die zum Teil gefährliche Arbeit in Weinbergen sicherer und einfacher werden.

Drohnen im Anflug auf Weinberg

Drohne statt Traktor: Mit fliegenden Helfern, die autonom Pflanzenschutzmittel ausbringen, will „Greenhive“ die Arbeit in Weingärten, Obstplantagen oder in der Kürbiszucht revolutionieren. mehr