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Durchwachsene Jahresbilanz und ein neuer Rekordwert

Das Jahr 2019 brachte der Steiermark eine neue Höchstzahl an Beschäftigten, aber auch eine Zunahme an Arbeitssuchenden.

Bei den unselbständig Beschäftigten wurde mit 531.000 Personen im Jahresdurchschnitt ein neuer Rekord erreicht.
© industrieblick - stock.adobe.com Bei den unselbständig Beschäftigten wurde mit 531.000 Personen im Jahresdurchschnitt ein neuer Rekord erreicht.

70.469 neu besetzte (Lehr-)Stellen, ein deutlicher Rückgang bei Langzeitarbeitslosen und eine neue Höchstzahl an Beschäftigten – durchaus erfreuliche Nachrichten, die das AMS Steiermark im Rahmen der Präsentation der Gesamtjahresstatistik präsentieren konnte. 

Im Detail: Bei den unselbständig Beschäftigten wurde mit 531.000 Personen im Jahresdurchschnitt ein neuer Rekord erreicht. Gegenüber 2018 bedeutet dies einen Zuwachs von 7.500 Personen oder 1,4 Prozent. Damit ergibt sich für 2019 eine vorläufige steirische Arbeitslosenquote von sechs Prozent. „Mit einem Minus von fast 1.000 Personen ging die Arbeitslosigkeit im ersten Halbjahr 2019 leicht zurück“, informiert AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. 

Negativtrend in der zweiten Jahreshälfte

Wobei sich das Blatt in der zweiten Jahreshälfte doch stark gewandelt hat. „Nach zuvor 37 Monaten mit teils deutlichen Rückgängen der Arbeitslosigkeit müssen wir seit Juli 2019 wieder leicht steigende Arbeitslosenzahlen verzeichnen“, so Snobe. Auch die jüngste Hochrechnung im Dezember 2019 bestätigt diesen Negativtrend: Mit einem Plus von 1,6 Prozent waren im Vormonat 43.856 Personen ohne Job. Im Jahresschnitt waren 34.038 Steirer als arbeitslos gemeldet. Im Bundesländervergleich landete die Steiermark mit einem Minus von 2,8 Prozent auf dem vorletzten Platz – Spitzenreiter war Tirol mit –6,9 Prozent. 

Größter Rückgang an Arbeitslosen in Weiz

Auch regional gesehen gab es 2019 einige spannende Entwicklungen. In 13 steirischen Bezirken sank 2019 die Arbeitslosigkeit. Mit einem Minus von 11,1 Prozent fiel der Rückgang am kräftigsten in Weiz aus, gefolgt von Murau (–9,7 Prozent) und Gleisdorf (–9,5 Prozent). „Auf den regionalen Arbeitsmärkten hat sich 2019 ein Nachlassen der Hochkonjunktur bereits teilweise bemerkbar gemacht. In einigen Bezirken ging die Arbeitslosigkeit noch deutlich zurück, während beispielsweise in Bruck an der Mur (+3,8 Prozent) die Arbeitslosenzahlen bereits wieder leicht zugenommen haben. Am Fachkräftemangel ändert diese Entwicklung allerdings wenig“, weiß Ewald Verhounig, Leiter des WKO-Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung. 

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